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Neue Straßennamen in Ölsburg, Groß Bülten und Groß Ilsede

Ilsede Neue Straßennamen in Ölsburg, Groß Bülten und Groß Ilsede

Ilsede. Neue Namen für einige Straßen in den drei Ilseder Ortsteilen: Wie schon in zahlreichen anderen Ortschaften in Ilsede und Lahstedt, müssen auch in Groß Bülten, Groß Ilsede und Ölsburg im Zuge der Fusion einige Straßen umbenannt werden. Der Grund: In der neuen Gemeinde darf es Straßennamen nicht doppelt geben (PAZ berichtete mehrfach). Da es in den Ortschaften derzeit noch keine Ortsräte gibt (das soll sich nach der Fusion ändern), wurde die Thematik jetzt im Ilseder Sozialausschuss behandelt.

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Die Straße „Ilseder Hütte“ muss nicht umbenannt werden – sie verbindet heute schon beide Gemeinden.

Quelle: A

Bereits im Vorfeld hatten sich einige Anlieger der umzubenennenden Straßen mit Vorschlägen an die Verwaltung gewendet. Zwar waren auch aus dem Rathaus selbst bereits Vorschläge gekommen, die Bürger waren jedoch explizit aufgerufen, sich selbst Gedanken über die neuen Straßennamen zu machen. Am Ende wurden alle Namen einstimmig empfohlen, die letztliche Entscheidung trifft der Ilseder Rat in seiner Sitzung am kommenden Dienstag, 30. September, ab 18.30 Uhr im Rathaus.

In Groß Bülten soll die Straße „Südring“ künftig „Zechenweg“ heißen - hier wurde dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt. In Groß Ilsede soll auf Vorschlag der Verwaltung aus der Straße „Am Walde“ die Straße „Am Groß Ilseder Holz“ werden. Auf Initiative der Anlieger soll aus der „Breslauer Straße“ die „Hirschberger Straße“ werden. Weitere Änderungen: Aus dem „Finkenweg“ wird der „Zeisigweg“, aus den „Flachsrotten“ der „Sperberweg“ und aus dem „Mittelweg“ der „Kleiberweg“.

Auch in Ölsburg müssen einige Straßen umbenannt werden. Auf Vorschlag der Anlieger wird aus der Straße „Am Brink“ die Straße „An der Wiese“ - und aus dem Gadenstedter Weg werden die „Fuhseauen“. Die „Kirchstraße“ soll nach dem Willen der Anwohner künftig den Namen „An der Kirche“ tragen. Allerdings ist dieser Name auch für eine Straßenumbenennung in Adenstedt im Gespräch. Sollten die Adenstedter auf diesem Namen beharren, soll die Straße künftig „Am Stein“ heißen. Die weiteren Änderungen: Aus „Kurze Straße“ wird „Erzweg“, aus „Lindenstraße“ wird „Fontaneweg“ und aus „Querstraße“ wird „Im Stahleck“.

Übrigens: Obwohl eine Straßenumbenennung für die betroffenen Einwohner immer mit bestimmten Folgen verbunden ist, versichert die Gemeinde, den Aufwand für den Bürger so gering wie möglich halten zu wollen. So soll die notwendige Umschreibung im Personalausweis per Aufkleber und kostenlos durch die Bürgerbüros erfolgen. Bei der kostenpflichtigen Umschreibung der Kfz-Zulassung befinde man sich weiterhin in Gesprächen mit dem Land Niedersachsen, um eine kostenlose Umschreibung im Fusionsgesetz festzuschreiben.

mu

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