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Neue Ergebnisse in Fusionsgesprächen: Neue Gemeinde soll den Namen „Ilsede“ tragen

Ilsede Neue Ergebnisse in Fusionsgesprächen: Neue Gemeinde soll den Namen „Ilsede“ tragen

Ilsede/Lahstedt. Interessante Ergebnisse hat die jüngste Fusionsverhandlung zwischen Ilsede und Lahstedt am Dienstag ergeben. Darunter auch den neuen Namen der Fusions-Gemeinde: „Ilsede“. Diese und weitere politische Einigungen teilten die Bürgermeister der beiden Gemeinden, Wilfried Brandes (Ilsede) und Klaus Grimm (Lahstedt) am Donnerstag mit.

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Bald nur noch „Ilsede“? Die beiden Gemeinden wollen fusionieren.

Quelle: oh

Unter anderem gegen die Vorschläge „Ilsede-Lahstedt“, „Fuhsetal“, „Hüttenstedt“ und „Fuhseaue“ habe sich der schlichte Name „Ilsede“ nach einer „ziemlichen Diskussion“ durchgesetzt, schilderten Brandes und Grimm aus dem nicht-öffentlichen Verhandlungsgremium. Das Argument für die Ausweitung des Gemeindenamens „Ilsede“ lautet: „Die Bürger identifizieren sich über ihre Ortschaft und dann erst über die Gemeinde - man ist eher Oberger, als Lahstedter“, erklärt Grimm. Zudem sei Ilsede ein historisch belegter Name, der auch durch die Hütte überregionale Bekanntheit erreichte, während der „Kunstname“ Lahstedt zur Gebietsreform in den 70er-Jahren wissenschaftlich entwickelt wurde, so Brandes. Letztlich habe das Gremium, das aus sieben Ilseder und sieben Lahstedter Ratsleuten besteht - bei zwei Enthaltungen aus Lahstedt und Ilsede für „Ilsede“ gestimmt. Abstimmen müssen diese Verhandlungen aber noch die Räte, wenn sie im April über den Gebietsänderungsvertrag beschließen.

Die Postleitzahlen würden übrigens bei einer Änderung erhalten bleiben, einen neuen Personalausweis müsste man nicht beantragen - er würde teilweise überklebt. Bei gleichen Straßennamen in beiden Gemeinden müsse es Änderungen geben, darüber würden die Ortsräte entscheiden.

Weiterer Verhandlungsergebniss: Das fusionierte Ilsede soll 38 Ratsleute und einen Bürgermeister haben. Die Höchstgrenze wäre 40 Ratsleute gewesen, wobei dann allerdings zwei Wahlkreise entstanden wären. „Das hätte das Gefühl einer neuen Gemeinde untergraben“, erklärt Grimm. Bisher hatten die Räte 22 (Lahstedt) und 28 (Ilsede) Ratsleute.

Alle Ortschaften der neuen Gemeinde „Ilsede“ sollen Ortsräte bekommen. Über die Ortsratsstärke wurde abgestimmt: Bülten, Groß Bülten, Solschen und Münstedt werden je sieben Mitglieder haben, alle anderen Ortschaften neun - orientiert an der Einwohnerzahl.

Die Zeitschiene: Frühester Fusionstermin - und Wunschtermin der Bürgermeister - ist der 1. Juli 2015, denn dann bräuchte man keine „Interimslösung“ für Rat und Bürgermeister. Die Wahl von Rat und Verwaltungs-Chef würde im Mai 2015 stattfinden, nachdem Anfang des Jahres 2015 das Land die Fusion per Gesetz erlassen hat. Der vorhergehende Fusionsbeschluss der beiden Räte wird am 8. Mai 2014 erwartet. Übrigens: Die Amtszeiten von Brandes und Grimm enden im Oktober diesen Jahres. Lahstedts Bürgermeister hatte bereits angekündigt, nicht mehr zu kandidieren, seine Stellvertreter übernehmen die Geschicke der Gemeinde bis zur Wahl im Mai 2015. Brandes will dem Ilseder Rat eine Verlängerung seines Amtes bis Ende April 2015 anbieten.

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