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Neue Bürgerinitiative gegen Ortsdurchfahrts-Ausbau

Ilsede-Gadenstedt Neue Bürgerinitiative gegen Ortsdurchfahrts-Ausbau

Gadenstedt. Protest erhebt sich in Gadenstedt gegen den angedachten Ausbau der Ortsdurchfahrt Nord. Anlieger befürchten eine hohe Kostenbeteiligung.

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Der bauliche Zustand der Ortsdurchfahrt Gadenstedt ist schlecht, deshalb berät die Politik nun über einen Ausbau.

Quelle: Archiv

Um sich gegen den Ausbau stark zu machen, lädt für Samstag, 20. August, die Bürgerinitiative (BI) „Wir für Gadenstedt“ ab 14 Uhr zu einem ersten Treffen mit Gleichgesinnten in das Black Hand Inn, Am Thie 8, in Gadenstedt ein.

„Wir haben das Ganze zusammen mit unserem Nachbarn ins Leben gerufen“, erzählt Silke Rienkens, die zusammen mit ihrem Mann Roger das Black Hand Inn betreibt. Am Dienstag hatten sie bei einer Versammlung im alten Rathaus erfahren, was an Kosten durch den Ausbau auf sie zukommt. „Wir sind mit zwei Häusern beteiligt und müssen zusätzlich einen Gewerbezuschlag zahlen, damit sind wir mit über 40.000 Euro dabei. Das können wir uns einfach nicht leisten“, sagt die 56-Jährige.

Gleichzeitig ärgert sie, dass „jetzt alles ganz schnell gehen muss“, denn bereits Mittwoch, 24. August, ab 18 Uhr beraten der Gadenstedter Ortsrat und der Bauausschuss in einer gemeinsamen Sitzung im Sitzungssaal der Rathaus-Außenstelle in Gadenstedt, Am Breiten Tor 1, über den Ausbau. Bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird, durchläuft die Thematik aber noch den Verwaltungsausschuss am 20. September sowie schlussendlich den Gemeinderat am 22. September.

„40.000 Euro ist der Ausnahmefall“, sagt Bürgermeister Otto-Heinz Fründt zu der Kritik. Etwa die Hälfte der rund 150 betroffenen Anlieger müsse einen vierstelligen Betrag zahlen. Je nach Grundstücksfläche und Geschosshöhe seien Summen von 2000 bis 10.000 Euro darunter. Ebenfalls eine Rolle spielt, ob eine gewerbliche Nutzung vorliege - und Besitzer eines Eckgrundstücks könnten im schlechtesten Fall doppelt veranlagt werden.

Der Verwaltungschef zeigt aber auch Verständnis: „Es tut natürlich jeder Cent weh, und es gibt sicher Eigentümer, die mit einer schmalen Rente auskommen müssen.“ In solchen Fällen seien auch Ratenzahlungen oder Stundungen denkbar, dies sei individuell mit den Anliegern zu diskutieren.

Betroffen von dem Ausbau wären die Straßen Landwehr, Am Geierberg, Junkernberg, Am Brink/Lindenplatz sowie der Abzweig Am Thie. Sowohl Straßenkörper als auch Kanalisation sind in einem schlechten baulichen Zustand. Die Kosten für den Straßenbau werden auf rund 4,8 Millionen Euro geschätzt, die in Aussicht gestellten Fördermittel auf 1,4 Millionen Euro.

mir

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