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Nach Vandalismus: Stahlgeländer im „Bolzberg“

Ilsede-Gadenstedt Nach Vandalismus: Stahlgeländer im „Bolzberg“

Gadenstedt. Ein großes Lob vom Landkreis Peine geht an die Ehrenamtlichen, die bei der Pflege der Landschaftsschutzgebiete helfen – so wie der Heimatverein Gadenstedt. Dieser hatte im „Bolzberg“ ein Holzgeländer am Steinbruch instand gesetzt, das jedoch von Randalierern zerstört wurde. Nun hat der Landkreis Peine dort für 14. 000 Euro ein Stahlgeländer angebracht.

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Ein Lob vom Kreis: Landrat Franz Einhaus dankt Rosel Beckers (Vorsitzende des Heimatvereins Gadenstedt) sowie den weiteren Vereinsmitglieder Dieter Porschütz, Renate Lorentz und Manfred Beckers für ihr Engagement.

Ende vergangenen Jahres hatte der Verein im Landschaftsschutzgebiet „Bolzberg“ ein Holzgeländer auf der Nordseite des Steilhangs des ehemaligen Steinbruchs erneuert sowie Treppenstufen befestigt. Die Materialkosten von rund 3500 Euro übernahm der Landkreis Peine als Eigentümer des Gebietes.

Doch dann wurden – zum Ärger aller Beteiligten – kurz nach der Jahreswende am neu angebrachten Geländer auf einer Länge von 50 Metern die Pfeiler aus dem Boden gerissen und samt des Handlaufs, der Knieleiste sowie einer gestifteten Sitzbank in den Steinbruch geworfen (PAZ berichtete). Daraufhin hatte der Landkreis Anzeige gegen unbekannt gestellt.

Aus Sicherheitsgründen wurde der Bereich um das von den Randalierern zerstörte Geländer mit Flatterband und Warnschildern abgesperrt. Doch „auch diese wurden mehrfach mutwillig abgerissen und mussten jeweils erneuert werden“, so Kreissprecherin Katja Schröder.

„Da mit einer erneuten Beschädigung bei Wiederaufstellung eines ähnlichen Geländers gerechnet werden musste, entschieden wir uns dafür, nunmehr ein massives, unverzinktes Stahlgeländer mit Handlauf und Knieleiste zu errichten“, begründet Landrat Franz Einhaus (SPD), „durch den Bau des neuen Geländers sind Kosten in Höhe von mehr als 14 000 Euro entstanden, die ursprünglich nicht im Haushalt eingeplant waren.“

Im Kreisgebiet gibt es insgesamt 45 Landschaftsschutzgebiete. „Insbesondere Vandalismus und das vermehrte Ablegen von Gartenabfällen bereiten bei der Betreuung der Landschaftsschutzgebiete besondere Probleme, zumal der Nährstoffeintrag der Gartenabfälle die Biotope in den Landschaftsschutzgebieten verändert“, so Einhaus, „daher ist es besonders positiv zu bewerten, dass Ehrenamtliche hier eine wertvolle Hilfestellung leisten und Informationen an uns weiterleiten.“

mir

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