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Nach Drohbriefen im Internet: In Groß Bülten verschwindet Katze

Ilsede Nach Drohbriefen im Internet: In Groß Bülten verschwindet Katze

Groß Bülten. Ein ganz normaler Tag sieht für die Familie Wagner und ihre fünfjährige Katze Muffin so aus: Morgens geht sie raus und kommt abends wieder heim. Bis zum Mittwoch, 2. Juli. „Da kam Muffin nicht zu uns zurück“, sagt Bettina Wagner und ihr Gesicht spricht Bände. Nicht das erste mal haben sie so etwas erlebt. Schonmal sei eine ihrer Katzen verschwunden.

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Vermisst ihre Katze Muffin: Bettina Wagner (mit Hauskater Aris). Rechtes Bild: Der anonyme Brief.

Quelle: cw

Alles begann, als Familie Wagner, Bewohner der Sandstraße, einen „Warnbrief“ auf der Internetplattform Facebook lasen. Andere Bewohner der Sandstraße hatten diesen Brief bereits im Briefkasten. In ihm wird beklagt, dass eine Katze immer im Garten des anonymen Verfassers streunt, sich dort auf die Gartenmöbel legt. Dies wolle man nun nicht mehr tolerieren, heißt es im Brief: „Vorsorglich geben wir den einmaligen Hinweis, dass seit gestern Abend Giftköder in unserem Garten ausgelegt sind.“ Ein paar Zeilen später folgt noch der deutliche Hinweis, „das Gift wirkt schnell und effizient!“ Sollte eine streunernde Katze verschwunden sein, ist jegliche Suche überflüssig, ist zu lesen.

Da kurz nach dem Erhalt des Schreibens Muffin tatsächlich nicht mehr nach Hause kam, denken Bettina Wagner (47) und ihre 21-jährige Tochter Ann-Kristin nicht an Zufall. „Der Zusammenhang ist offensichtlich“, meinen beide. Die vierköpfige Familie suchte dennoch das Dorf ab, verteilte Flugblätter und war sogar schon bei der Polizei. Alles vergebens. „Die Polizei kann nichts unternehmen, da wir die Vergiftung unserer Katze nicht nachweisen können“, erklärt Wagner. Aber an Vergiftung will Ann-Kristin nur ungern denken: „Es ist schlimm zu wissen, dass Muffin eventuell leiden musste.“

Eine Erklärung oder Verständnis hat Bettina Wagners für den Brief nicht: „Wir sind erwachsen, wir können doch reden. Dann bezahle ich halt die Reinigung der Gartenmöbel!“, sagt sie. Da Muffin nicht die erste Katze in der Sandstraße sei, die verschwunden ist, ist es ihr wichtig, dass andere Anwohner und Katzenbesitzer aufmerksam sind. Vor allem hofft sie aber, dass Muffin doch noch wohlbehalten nach Hause kommt.

cw

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