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„Mr. Ferienprogramm" feiert 75. Geburtstag

Ilsede „Mr. Ferienprogramm" feiert 75. Geburtstag

Ilsede. Ferien können schön sein - aber auch langweilig. Seit gut 35 Jahren stellt deswegen der ehrenamtliche „Hobbyist“ und begnadete Organisator und Vordenker des „Ilseder Ferienprogramms“ Kinder vier Wochen in den Mittelpunkt. Heute nun steht ausnahmsweise „Mr. Ferienprogramm“ Martin Hoffmann im Fokus: er feiert seinen 75. Geburtstag.

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Martin Hoffmann feiert heute Geburtstag.

Quelle: uj

Jahreszahlen könne er sich ganz schlecht merken, aber 1980 müsse es gewesen sein, als er bei den damaligen Organisatoren des Ferienprogramms spontan gefragt habe, etwa am Grill für die rustikale Ferien-Ernährung der Kinder sorgen zu dürfen. „Ich durfte“, erinnert er sich und lächelt dieses unverkennbar verschmitzte Martin-Hoffmann-Lächeln.

Plötzlich habe er sich ein paar Jahre später im Vorstand der Organisatoren kindlicher Ferienunternehmungen wiedergefunden. Sein berufliches Engagement als Monteur stand ihm damals nicht im Weg. Im Gegenteil - heute könnte er Ilseder Junioren berichten, wie er einst hochmoderne Elektro-Filteranlagen in die Schornsteine der Erzwaschanlage in Bülten installierte - einer Fabrik, die längst abgerissen wurde. Oder sie dorthin führen, wo er einst das Kraftwerk auf dem Hüttengelände mitbaute. Dass es auch dieses längst nicht mehr gibt, macht den gelernten Schmied („Ich habe noch Pferdehufe geschmiedet!“) nicht traurig.

Mit seiner herzerfrischend speziellen Art hat er in vielen Jahren die Sympathie und Hilfsbereitschaft diverser Förderer und Unterstützer aus Verwaltung und Wirtschaft für das Ferienprojekt buchstäblich gewonnen, das er nun seit vielen Jahren unermüdlich organisiert - unterstützt von unzähligen weiteren privat zupackenden Helfern.

Nach dem Ferienprogramm ist vor dem Ferienprogramm: Daher wirkt Hoffmanns Terminkalender das ganze Jahr wie der eines Managers - wenn man sich einen Manager mit hochgekrempelten Ärmeln vorstellen kann. Dass Hoffmanns Gedanken sogar beim gemütlichen Fernsehabend um „seine Ferienkinder“ kreisen, findet man auf Seite 23 des aktuellen Programmheftes: „Auf den dreitägigen Busausflug nach Tönning bin ich durch eine Sendung im N3-Fernsehen gekommen“, sagt er zwinkernd - und dass er natürlich als eine von mehreren Begleitpersonen mitfahre.

Dem Argument, dass er in seinem - Pardon - „Alter“ vor dem Temperament von 30 Kindern vielleicht kapitulieren müsste, begegnet er mit einem erstaunten „Nö, wieso denn?“ Das A und O des Erfolges des Ferienprogramms sei die nach wie vor ungebrochene Hilfsbereitschaft der unzähligen Unterstützer, betont Hoffmann, mit denen er beispielsweise auch als Briefmarkensammler, als „Peiner Schotte“, „Freund Heywoods“ oder durch die 60 Jahre beim Technischen Hilfswerk eng verbunden sei.

„Mindestens“ (!) 25 Jahre wolle er noch als Mr. Ferienprogramm für Kinder da sein, sagt er und lächelt wieder dieses verschmitzte Martin-Hoffmann-Lächeln.

uj

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