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Mini-Helgoland in Groß Bülten

Ilsede Mini-Helgoland in Groß Bülten

Groß Bülten. Ein buntes und vielfältiges Programm hielt Claudia Weinreich in ihrem kleinen Kunsttreff für ihre Gäste bereit.

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Liebe zum Detail: Heinz-Peter Weiß stellte sein Miniaturmodell von Helgoland aus.

Quelle: im

Die junge Künstlerin hat sich einen Traum erfüllt, indem sie im Alten Pfarrhaus in Groß Bülten neben ihren privaten Räumen, anderen Künstlern die Möglichkeit geschaffen hat, ihre Werke auszustellen.

So konnte auch bei der jetzigen Ausstellung ein breites Kunstrepertoire begutachtet werden. Neben Gemälden verschiedener Künstler stellte auch Weinreichs Vater, Heinz-Peter Weiß, sein Lebenswerk aus: die Insel Helgoland als Miniaturausgabe.

Fast zehn Jahre dauerte der Bau des Meisterstücks. „Und kostete viele schlaflose Nächte“, erinnert sich Weiß. Denn alle Häuser und Gebäude hat der Hobbybastler in Eigenarbeit gezeichnet, ausgeschnitten und zusammengeklebt. „Dabei hat mir Ernst Krüss vom Museum auf Helgoland sehr geholfen.“ Mit rund 2000 teils historischen Bildern hatte dieser Weiß unterstützt, denn das Modell stellt das Helgoland von 1890 bis 1918 dar. Auf dieses Lebenswerk ist Weiß zu Recht stolz und wird noch in diesem Jahr die Miniaturform auf Helgoland selbst ausstellen.

Musikalisch sorgte die Braunschweiger Band „FossaJar“ für gute Stimmung unter den Kunstinteressierten: Im Wohnzimmer des Hauses schufen vier Musiker mit Kontrabass, Gitarre, Cajón und weiteren Instrumenten für eine harmonisch-lockere Atmosphäre. Eine gelungene Untermalung der gesamten Ausstellung.

In weiteren Räumen des Alten Pfarrhauses konnten Bilder von Claudia Weinreich selbst, von Ulrike Lampe, Lorenz Bohlmann und Saif Jaber bewundert werden. Jaber malt seit knapp zwei Jahren Bilder unterschiedlichster Art. Auf eine bestimmte Thematik festgelegt hat sich der junge Künstler noch nicht. „Oft beschreibe ich die Verbindung von Mensch und Natur, bin aber immer offen für neue Inspirationen.“

Eine Kunst der ganz besonderen Art stellte auch die Hausherrin vor. Sie fertigt Skulpturen und Schmuck aus sogenanntem Baumkallus, also Auswüchsen von Bäumen. Diese werden, ohne dem Baum zu schaden, abgeschlagen und dann geschnitzt. „Die Arbeit ist total entspannend und liefert immer wieder ein überraschendes Resultat“, erklärt Weinreich.

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