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Mindestlohn und Kluft zwischen Arm und Reich

Ilsede Mindestlohn und Kluft zwischen Arm und Reich

Ilsede. Mehr als 100 Ilseder konnte Rainer Apel zu der Veranstaltung des SPD Ortsvereins Ilsede mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund zum 1. Mai begrüßen. Redner waren Hubertus Heil, Vorsitzender des SPD Bezirks Braunschweig und Bundestagsabgeordneter, und Wilfried Hartmann von der IG Metall, Bezirk Hannover.

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Bei der Kundgebung in Ilsede (v.l.): Wilfried Hartmann, Rainer Apel und Hubertus Heil.

Quelle: rb

Der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Rainer Apel stellte in seiner Begrüßung die erzielten Erfolge der SPD-Politik in der Großen Koalition wie Mindestlohn, Mietpreisbremse und Verbesserungen bei der Rente heraus. „Darauf kann die SPD durchaus stolz sein“, stellte er fest. Er erinnerte aber auch daran, dass trotz 120-jähriger Tradition des „Tags der Arbeit“ und 70 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs immer noch viel zu tun sei im solidarischen Kampf gegen Rassismus, Intoleranz, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit.

Hubertus Heil ging zu Beginn seiner Mairede auf das diesjährige Gewerkschaftsmotto ein: „Die Arbeit der Zukunft gestalten wir!“ Gerade in Ilsede wisse man, was Strukturwandel bedeutet. Und an den auch anwesenden ehemaligen Betriebsrat und Landrat Paul Becker gerichtet sagte er: „Du könntest sehr viel erzählen darüber, was es heißt, Strukturänderungen gestalten zu müssen. Aber ich bin froh, dass es in Deutschland und in dieser Region immer noch produzierende Industrie gibt, statt nur Finanzdienstleistungen wie in anderen Ländern der EU. Das haben wir auch den vorausschauenden Betriebsräten zu verdanken, die um Arbeitsplätze kämpfen.“

Wilfried Hartmann thematisierte unter anderem die ungleiche Verteilung von Vermögen in Deutschland. Nach seiner Meinung geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Am Beispiel der Familie Albrecht machte er anschaulich, wie groß die Vermögen teilweise angewachsen sind. Als Folge fordert er von der Politik die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und des Spitzensteuersatzes. „Kommunen brauchen Geld für ihre Infrastruktur, für Kitas, Schulen und Krankenhäuser. Nicht nur in Griechenland gilt: Die Reichen müssen mehr für die Gesellschaft und den Staat bezahlen“. Auch er thematisierte den Mindestlohn, der aber nur die zweite Wahl hinter dem Tariflohn sein dürfe.

rd

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