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Michael Take jetzt Bürgermeister-Vertreter

Ilsede Michael Take jetzt Bürgermeister-Vertreter

Ilsede. Einen neuen Ersten Gemeinderat und damit Bürgermeister-Vertreter hat die Gemeinde Ilsede: Michael Take wurde gestern Abend einstimmig für die Dauer von acht Jahren vom Ilseder Rat gewählt. Außerdem wurde der Haushalt für 2016 mehrheitlich verabschiedet - jedoch ohne die CDU/Baum-Gruppe.

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Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (links) mit seinem neuen Stellvertreter Michael Take.

Quelle: mir

Der neue „zweite Mann“ im Ilseder Rathaus ist 36 Jahre alt und lebt zurzeit in Hannover. Ursprünglich stammt Michael Take jedoch aus Peine. Er ist Diplom-Verwaltungbetriebswirt und bei der Region Hannover seit dem Jahr 2011 im Rechnungsprüfungsamt tätig. Take ist ledig und Vater eines neunjährigen Sohnes. FBI-Ratsfrau Ilse Schulz bescheinigte ihm eine „gewinnende Art“ und die Fähigkeit, „auf Menschen zuzugehen“. Seine neue Stelle wird Take zum 1. März 2016 antreten. Diese umfasst neben der allgemeinen Vertretung des Bürgermeisters auch die Leitung des Fachbereiches Finanzen, der neu eingerichtet wird.

Harsche Kritik an Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD) hagelte es aus Reihen der CDU/Baum-Gruppe bei der Abstimmung über den Haushalt. Die Verschuldung der Gemeinde Ilsede steige um 7,5 Millionen auf 40 Millionen Euro an, kritisierte der finanzpolitische Sprecher der CDU, Andreas Leinz. Die Gemeinde müsse sich bemühen, finanzstarke Neubürger zu gewinnen, verwies er auf die von der CDU eingebrachten Anträge zum Ausbau des schnellen Internets (100 000 Euro) und der Baugebietsentwicklung (1 Million Euro). „50 000 Euro im Haushalt für den Breitbandausbau sind völlig unzureichend“, monierte er. Und schickte hinterher: „Wenn der Rat unseren Anträgen zustimmt, werden wir dem Haushalt zustimmen.“ Doch die insgesamt vier Anträge der CDU - weitere betrafen die Begrenzung der Personalkosten in der Verwaltung, die Überführung der Gebläsehalle in das Eigentum des Landkreises sowie die Reduzierung bei den Sach- und Dienstleistungen im Etat um 100 000 Euro - wurden von der Mehrheit des Rates abgelehnt. Darauf stimmten sieben CDU-Mitglieder gegen den Haushalt, weitere sechs enthielten sich.

mir

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