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Mertins allein zu Haus

Solschen Mertins allein zu Haus

Solschen. Kuriose Ortsratssitzung in Solschen: Eine Viertelstunde war Christdemokrat Günter Mertins einzig anwesendes Mitglied des Gremiums. Doch das brachte „den alten Haudegen“ (O-Ton Mertins) nicht aus der Fassung.

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Günter Mertins - der Schalk im Nacken ist leider nicht zu sehen.

„Ich begrüße die Mitglieder des Ortsrates“, sagte er zu Beginn der Sitzung, wechselte kurzerhand den Sitzplatz und erklärte von dort: „Ich begrüße den Interimsvorsitzenden des Ortsrates.“ Dann wechselte er wieder auf den Vorsitz-Sitzplatz, genehmigte in Absprache mit sich selbst die Tagesordnung und fragte sich selbst, ob er noch weitere Fragen habe. Die Szenerie wirkte fast wie ein Loriot-Kammerspiel – bis schließlich nach einer Viertelstunde Ortsratsmitglied Stefanie Neumann eintraf (wegen des Unwetters hatte sie im Stau gestanden) und die Sitzung einen fast normalen Verlauf nahm. Allerdings war das Gremium nicht beschlussfähig, da die beiden sozialdemokratischen Mitglieder aus Krankheitsgründen fehlten. Über die Themen auf der Tagesordnung wurde trotzdem gesprochen.

Keine Einwände gab es dabei im Hinblick auf den neuen Standort der geplanten Biogasanlage (PAZ berichtete). Die Schließung der Gemeindebücherei wurde allgemein bedauert, es solle nun ähnlich wie in anderen Ortschaften versucht werden, die Bücherei ohne finanzielle Unterstützung der Gemeinde in einem anderen Raum weiterzuführen.

Stefanie Neumann erinnerte dann an den Termin des ersten Treffens der neuen Arbeitsgemeinschaft „Zukunft Solschen“ am Dienstag, 25. September, um 18.30 Uhr in der Seniorenbegegnungsstätte Solschen, in der Rotdornstraße 32. Dabei soll über die schwierige Nahversorgungssituation im Ort gesprochen und ein Fragebogen entwickelt werden.

Nach eineinhalb Stunden beendete Mertins dann die Sitzung. „Ich bin jetzt seit 16 Jahren im Ortsrat, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt“, erklärte der Christdemokrat im Hinblick auf seinen „Soloauftritt“ zu Beginn der Sitzung. Wer genau hinsah, hat jedoch bemerkt, dass Mertins keineswegs „allein zu Haus“ war. Denn ganz deutlich war dort ein Schalk im Nacken zu erkennen...

mu

  • Wer bei der Arbeitsgemeinschaft zur Verbesserung der Nahversorgungssituation noch mitmachen möchte, kann sich an Stefanie Neumann wenden, Telefon 05172/13136 oder per E-Mail an die Adresse steffixneumann@web.de.
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