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Mertins: "Es wird ein Ruck durch die CDU gehen"

Ilsede Mertins: "Es wird ein Ruck durch die CDU gehen"

Ilsede. Kritik an der FDP und an dem Kanzlerkandidaten der SPD, Peer Steinbrück, gibt es von Günter Mertins, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU im Ilseder Rat. Seiner eigenen Partei verschreibt er nach der Wahlschlappe in Hannover einen heilsamen „Ruck“ für die anstehende Bundestagswahl.

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Landtagswahl: Für die CDU ging sie verloren.

Quelle: archiv

Das „Gewürge mit der FDP“, das habe Günter Mertins im Vorfeld der Wahl nicht so gefallen, resümiert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Die Landes-CDU hätte eine starke FDP gebraucht und deshalb den Liberalen „ein paar Stimmen rüber-geschoben“, erklärt Mertins den unerwarteten Stimmenzuwuchs der Liberalen in der Wahlnacht. Diese Stimmen hätten dann allerdings wiederum den Christdemokraten gefehlt. „Mehr geholfen hätte uns also eine starke FDP, die aus eigener Kraft fünf bis sechs Prozent erreicht.“

Aber auch die „Wulff-Affäre“ habe ihre Spuren im Wahlergebnis hinterlassen. „Die schwarz-gelbe Regierungsmannschaft hatte davon immer noch etwas an der Jacke. Das hat uns ebenfalls ein paar Stühle gekostet“, ist sich der Solschener sicher.

Allzu große politische Auswirkungen erwartet er durch den Machtwechsel in Hannover für die Gemeinde Ilsede nun nicht: „Die Frage ist nur, ob sich die SPD/Grüne-Regierung weiterhin um Fusionen kümmert, wie es Schwarz-Gelb getan hat.“ Die Arbeit der bisherigen Regierung sei gut gewesen, findet Mertins: „So hat zum Beispiel Finanzminister Hartmut Möllring gut gespart. Ich hoffe nur, dass die SPD/Grüne-Regierung das nicht kaputt macht!“ Leid tue es ihm um David McAllister. „Ich mochte ihn. Er wird jetzt sicherlich Richtung Berlin gehen - dort sollte man ihn auch nutzen“, findet der Ratsherr.

Eine Tendenz für die Bundestagswahl sieht Mertins allerdings nicht. „Steinbrück ist ein Luftikus. Der ist nicht seriös genug - im Gegenteil zu Kanzlerin Angela Merkel.“

Der jetzige „Wahlschock“ könne für die CDU aber sogar heilsam sein. „Es wird ein Ruck durch die Partei gehen, sie wird sich nochmal zusammennehmen und gestärkt hervorgehen.“ Für die FDP sei es hingegen höchste Zeit, sich neu zu sortieren: „Schmeißt endlich den Rösler raus!“, lautet die Aufforderung des Ilseder Christdemokraten.

sip

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