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„Menschenwohl muss über Finanzen stehen“

Groß Bülten „Menschenwohl muss über Finanzen stehen“

Mit einem offenen Brief an die Gemeinde Ilsede und den Landkreis Peine wehren sich Anwohner der Angerstraße und Schönebeck gegen einen möglichen Ausbau der Straßen zur Ortsdurchfahrt.

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Sie wehren sich gegen die Ortsdurchfahrt vor ihrer Haustür: Bewohner der Angerstraße und Schönebeck.

Quelle: sip

Groß Bülten. „Nicht nur ich allein wehre mich gegen den Ausbau, so wie Bürgermeister Wilfried Brandes vielleicht denkt“, sagt Lothar Sakautzky. Schon oft hat der Anwohner sich zu dem Ausbau zu Wort gemeldet. Nun hat gemeinsam mit Nachbar Hans-Henning Vöste Bewohner der Angerstraße und der Straße Schönebeck mobil gemacht: Etwa 30 Unterschriften haben die Groß Bültener unter den offenen Brief gesetzt. Adressat sind Gemeinde und Kreis.

Dort wird zurzeit über den Ausbau der Angerstraße zur Ortsdurchfahrt nachgedacht, um den Ortskern um die Kirche herum zu beruhigen. „Wir fordern Sie hiermit auf, die Planungen für den Ausbau der Angerstraße/ Schönebeck sofort zu stoppen“, heißt es in dem Brief. Den Durchgangsverkehr von mehreren Straßen auf eine zu ballen, hieße, „die dortigen Bewohner einer weit überpropotionalen Gefährdung und Belästigung“ auszusetzen. Mit dem Ausbau würden die durch die Angerstraße fahrenden Autos noch schneller fahren – „und wir haben jetzt schon einen ganz erheblichen Teil des Verkehrs zu verkraften“, sagt Sakautzky. Obwohl die Angerstraße eine Anliegerstraße ist, fahren die Autos zur Hauptverkehrszeit im Sekundentakt dort durch. Mit dem Ausbau werde jedes Ausparken zu einem „unkalkulierbaren Unfallrisiko“.

Stattdessen wollen die Anwohner schon jetzt Kreis und Kommune eine andere Lösung schmackhaft machen: „Die langfristig sinnvollste Lösung wäre die vollständige Verlagerung des Durchgangsverkehrs auf eine Trasse außerhalb jeglicher Bebauung“, schreiben die Bürger in dem Brief. Eine Kompromiss-Lösung wäre eine neue Straße ohne Radweg, Fußweg und Straßenbeleuchtung, etwa entlang der alten Eisenbahntrasse. Bislang hat der Kreis diese Variante nicht favorisiert, auch weil die Kosten höher wären. Sakautzky hält dagegen: „Das Menschenwohl muss über den finanziellen Fragen stehen.“

sip

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