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Mehrsprachiges Konzert beeindruckte

Ilsede / Groß Bülten Mehrsprachiges Konzert beeindruckte

Groß Bülten. „Dem Frieden eine Stimme geben“: Unter diesem Motto hatte der Kirchenchor unter Leitung von Simone Kupries gemeinsam mit der Percussiongruppe des Spielmannszuges Groß Bülten zu einem Konzert in der Heilig-Geist-Kirche eingeladen.

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Kirchenkonzert in Groß Bülten. Das Konzert endete mit einem Friedensgebet, gemeinsam sang man „Peace to the World“.

Quelle: rb

Am Tag nach dem Pariser Attentat bekam dieses Konzert zusätzliches Gewicht. Pastorin Irmtraut Schliephake erinnerte an die gemeinsame Verantwortung, Frieden zu wahren und zu erstreben und gedachte der vielen Kriegsopfer überall auf der Welt.

Das Publikum in der voll besetzten Kirche war von dem stimmungsvollen Programm mit sehr gut ausgewählten Liedern in englischer, afrikanischer und indianischer Sprache begeistert. Zwischen den einzelnen Stücken erklärte Kirchenvorsteher Klaus-Dieter Hipke die Botschaften der Songs. Auch erinnerte er an gute Verhandlungsergebnisse zugunsten des Friedens beispielsweise in Lateinamerika.

Hipke zitierte unter anderem aus Psalm 85 „das Friede und Gerechtigkeit sich küssen“ und forderte mit den Worten des Friedensbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, das die „Kraft und Fantasie dem Frieden gelten sollen“. Nicht Waffenentwicklung und Kriegsführung dürften im Fokus stehen, sondern die „gewaltfreien Wege der Konfliktbearbeitung“.

Die Kraft, die vom Gesang ausging wurde wunderbar durch die Percussions und später dem Kontrabass unterstützt - die Botschaften kamen an. Stürmisch fiel der Beifall nach Ende des knapp einstündigen Konzertes aus.

Schliephake bedankte sich ausdrücklich bei den Akteuren, dass sie sich auf dieses „Experiment mit den etwas anderen Liedern in anderen Sprachen“ so gut eingelassen haben.

Die Zuhörer wollten die Musiker gar nicht gehen lassen und sangen mit ihnen nach dem gemeinsamen Friedensgebet zum Schluss den Song „Peace to the World“. Dieser klang den Konzertbesuchern auch auf dem Nachhauseweg noch im Ohr, da der Chor ein Spalier bildete und den Song im Kerzenlicht zelebrierte bis der Letzte die Kirche verlassen hatte.

gs

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