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Massenandrang auf dem Ideen-Markt

41. Hobbykunstausstellung in Ilsede Massenandrang auf dem Ideen-Markt

Der Sonnabend war etwas ruhiger, doch am Sonntag war‘s proppevoll: Die 41. Hobbykunstausstellung im Groß Ilseder Schulzentrum zog mehrere Tausend Menschen an, die sich für die Adventszeit und Weihnachten rüsteten oder einfach nur nach ausgefallenen Kleinigkeiten suchten.

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Dichtes Gedränge herrschte gestern bei der 41. Hobbykunstausstellung in Groß Ilsede. Während es draußen regnete, gab es drinnen vieles zu entdecken.

Quelle: rb

Ilsede-Groß Ilsede. Ein Stück selbstgemachte Seife mit Edelstein, schicke Häkel-Boleros, Holzschnitzereien, kunstvoller Korkschmuck oder Lesezeichen mit Stofftierköpfen – wer am Wochenende auf der 41. Ilseder Hobbykunstausstellung in der Aula des Groß Ilseder Gymnasiums und in der Mensa unterwegs war, kam aus dem Stöbern und Staunen eine ganze Zeit lang nicht mehr heraus.

Mit einem gewohnt großen Angebot an besonderen Geschenk-Ideen und kreativen Einfällen konnte sich die Ausstellung wieder sehen lassen.

Organisatorin Jutta Gappenberger zeigte sich zufrieden, auch schon am Sonnabendnachmittag, als in den Gängen zwischen den Ausstellern noch mehr Luft als Besucher strömte. „Am Sonntag kommen immer noch mehr Menschen von auswärts“, weiß sie. Verlassen könne sie sich dabei auch auf ein gewisses Stammpublikum, das nur darauf wartet, dass etwa die aufgebrauchte Seife wieder nachgekauft werden kann. Ein Phänomen der Hobbykunstausstellung ist der Kuchenverkauf – dieses Jahr übernahm ihn der TSV Viktoria Ölsburg, um neue Blasinstrumente für den Fanfarenzug zu kaufen. 250 Torten hatte der Verein im Angebot. Ein Angebot, das gut genutzt wird: „Es kommen viele Leute nur wegen des Kuchens zur Hobbyausstellung“, sagt Gappenberger.

Besondere „Höhepunkt“ war neben vielen interessanten Ausstellern Heinz Schlösser aus Kempen, der mit seiner Frau Gabi Metallfiguren in der Mensa verkaufte.

Eine Unmenge von nützlichem und sinnfreien Allerlei – etwa Flaschenöffner aus einer Zündkerze, Kuli-Halter-Figuren aus Schrauben sowie fast zwei Meter große Figuren – schweißt der gelernte Schlosser seit 32 Jahren aus Schrauben, Draht und zurechtgesägtem Stahlblech zusammen.

„Ich arbeite auch viel auf besondere Bestellung von Kunden. Dabei kommen mir auch selbst neue Ideen.“ So hat er bereits Hebammen, Bestatter und Traktorfahrer verschweißt und zurechtgebogen.

Besonders skurril: Die Figur „Pinkelrinne“. Hier stehen drei Drahtfiguren nebeneinander an Pissoirs, wobei sich die rechte Figur die Nachbarn bei ihrem Geschäft genau beobachtet. „Ich habe diese Szene mit echten Menschen auf einer Toilette selbst mitansehen dürfen“, sagt Schlösser grinsend – selbst auf dem stillen Örtchen gebe es Ideen.

sip

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