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Markerschütternde Schreie in der Bültener Kapelle

Ilsede Markerschütternde Schreie in der Bültener Kapelle

Bülten. Eine außergewöhnliche Vorstellung der Schauspielerin Cornelia Gutermann-Bauer gab es jetzt in der Bültener Kapelle: Aufgeführt wurde auf Einladung des Kulturvereins Ilsede das Stück „Kassandra“ nach der Erzählung von Christa Wolff.

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Etwa 30 Besucher verfolgten in der ausverkauften Bültener Kapelle das Stück „Kassandra“.

Mit feuchten Haaren trat die Schauspielerin vor das Publikum, dann plötzlich ein markerschütternder Schrei. Die Besucher erschreckten sich - und waren fortan mittendrin im Geschehen. Mit vollem Körpereinsatz spielte Cornelia Gutermann-Bauer in den folgenden 80 Minuten die Seherin Kassandra aus Troja; die etwa 30 Gäste in der ausverkauften Kapelle waren begeistert.

Erzählt wurde die Geschichte des Falls Trojas aus der Sicht Kassandras, einer Tochter des trojanischen Königs Priamos, die das Ende Trojas voraussah, aber von ihrem Vater nicht erhört wurde. Die Bänke in der Kapelle, vor denen die Schauspielerin spielte, waren mit schwarzen, großen Tüchern abgehängt und Gutermann-Bauer wechselte ihren Spielpunkt regelmäßig, wobei ihr ein Scheinwerfer mal rotes und mal blaues Licht ins Gesicht warf. Dieser Effekt unterstrich die sowieso schon fesselnde Atmosphäre und trug zum Gelingen des Schauspiels bei.

Ganz still verhielten sich die Zuschauer, nur selten bewegte sich jemand oder räusperte sich, alle waren ergriffen von der Stimmgewalt und der Ausdrucksstärke der Schauspielerin. Auch nach dem Ende der Veranstaltung war diese Ergriffenheit noch zu spüren. Nur langsam löste sie sich und so vergingen einige Minuten, bis die Zuschauer miteinander ins Gespräch kamen und über die Aufführung sprachen.

Auch Dieter Domenik, der mit seiner Frau das Stück gesehen hatte, war fasziniert von der Schauspielkunst: „Es war unheimlich beeindruckend. Die griechische Mythologie wurde kunstvoll dargestellt.“ Manfred Unruh, Vorsitzender des Kulturvereins, zeigte sich zufrieden: „Ich freue mich über die vielen Besucher und die mitreißende Aufführung von Cornelia Gutermann-Bauer.“

jaw

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