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Lindgren-Schule: Erweiterung eingeweiht

Ilsede Lindgren-Schule: Erweiterung eingeweiht

Ilsede. Eine der größten Investitionen des Landkreises Peine in den vergangenen Jahren fand gestern mit der offiziellen Einweihung im Beisein vieler Gästen ihren Abschluss: Der rund sechs Millionen Euro teure Erweiterungsanbau der Astrid-Lindgren-Schule in Ilsede.

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Einweihung des Erweiterungsbaus: Die Architekten Ulrich Zech (v.l.) und Anne Hillebrand, Landrat Franz Einhaus, Rektorin Christine Kindler-Schöe, Konrektor Oliver Bischoff und Siegfried Palesch vom Immobilienwirtschaftsbetrieb des Landkreises Peine.

Quelle: mir

Dabei war es bereits die zweite Erweiterung für die Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung, wie Landrat Franz Einhaus (SPD) in seiner Ansprache deutlich machte. Vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen und gleichzeitig gesetzlich vorgeschriebener Inklusion, also der gemeinsamen Beschulung von Kindern mit und ohne Förderbedarf, habe man 2012 vor der Frage gestanden: „Können wir es uns erlauben, ein solches Bauwerk zu finanzieren?“, so der Landrat.

Letztendlich habe man sich dafür entschieden, „und wir hoffen, mit dem Bauwerk für die Kinder hier eine sehr gute Umgebung und räumliche Infrastruktur geschaffen zu haben“, sagte Einhaus, der darauf hinwies, dass Inklusion nicht nur ein Thema der Schule sei, sondern alle Lebensbereiche betreffe - bis in die Arbeitswelt.

Anschließend ging Architekt Ulrich Zech vom Büro Venneberg und Zech auf die Schwierigkeiten bei der Planung ein, denn eigentlich sei für die Erweiterung gar kein Platz gewesen, legte er dar. Nach mehreren Anläufen habe man sich für die schließlich umgesetzte Form entschieden, die sich wie ein Riegel in den bestehenden Komplex integriere und durch den eine neue Pausenfläche für die 200 Schüler entstanden sei.

Im Anbau sind im Erdgeschoss Zimmer für Verwaltung und Lehrer sowie Förderräume für Schwerstbehinderte entstanden, im Souterrain befindet sich die Haustechnik und im Obergeschoss acht Klassen- und Unterrichtsräume, die durch Oberlichter und Farbgebung hell und freundlich gestaltet sind.

„Wir verschließen uns nicht einer stärkeren Integration“, machte Rektorin Christine Kindler-Schöe deutlich. Aber es gehe auch um den Erhalt von Freiräumen für Eltern und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, dem mit dem Erweiterungsbau Rechnung getragen worden sei.

Für Musik sorgten die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule: Mit einem Bauarbeiter-Rap und dem neuen Schullied „Hier bin ich gern“.

mir

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