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Lesung mit Roswitha Holstein: Ein Hauch Schlesien wehte in Ilsede

Ilsede Lesung mit Roswitha Holstein: Ein Hauch Schlesien wehte in Ilsede

Ilsede. Schlesische Heimatgefühle, neue alte Freundschaften und ganz viel Unterhaltung gab es gestern bei der schlesischen Matinee auf dem Hüttengelände. Bereits seit neun Jahren organisiert der Kulturverein Ilsede jährlich eine solche Veranstaltung.

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Roswitha Holstein trug Geschichten in schlesischer Mundart vor. Für die passende Musik sorgte Ulrich Zander an der Zither. Etwa 60 Gäste lauschten den beiden Vortragenden.

Quelle: rb

Etwa 60 Besucher waren dieses Mal dabei, um Roswitha Holstein (62) zu lauschen, die schlesische und auch eigene Geschichten in schlesischer Mundart vortrug. „Meine Familie kommt aus Schlesien, und so bin ich auf die Geschichten gekommen. Es macht mir einfach Spaß, in dieser Sprache zu sprechen“, erklärte Holstein, die solch eine Veranstaltung als ihr Hobby sieht.

Die Besucher mögen die schlesische Sprache ebenfalls gern. So erzählte Erika Kühn aus Hämelerwald, dass sie bereits zum zweiten Mal bei der Matinee ist und es ihr auch diesmal wieder sehr gut gefalle. Manfred Schmidt aus Vechelde verriet: „Wir sind selber aus Schlesien, und uns interessierte der Vortrag. Ich bin ungefähr sechs Jahre in Schlesien groß geworden und verstehe die Sprache daher sehr gut. Es ist ein Stück Heimatgefühl.“

Mit vielen Geschichten von Ernst Schenke brachte Holstein das Publikum zum Lachen. Wahre Begebenheiten erzählt sie in ihren eigenen Geschichten.

So geht es in „Das Familientüdelütt“ zum Beispiel um ihre Angewohnheit, in Geschäften heruntergefallene Kleidung aufzuheben und wieder sorgfältig aufzuhängen. Auch ihre Tochter mache dies mittlerweile aus Gewohnheit, wie ein Familienerbe, worauf sie in der wahren Geschichte hinweist. Für die musikalische Untermalung sorgte Ulrich Zander mit seiner Zither, zu der das Publikum ordentlich mitsang.

Viele Besucher kommen auch zu Holsteins schlesischen Nachmittagen, die alle vier Wochen mittwochs stattfinden. „Meistens ist die Sprache das letzte, was die Menschen mit ihrer alten Heimat verbindet“, weiß Holstein.

Und weiter freut sie sich: „Es ist schön zu sehen, wenn alte Freundschaften wieder neu geknüpft werden. Für viele ist dieser Nachmittag ein Höhepunkt im Monat.“

cw

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