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Lehrreiche Matinee in Bültener Kapelle

Bülten Lehrreiche Matinee in Bültener Kapelle

Bülten. Die historische Mitte (Klein-)Bültens wurde einmal mehr zum kulturellen Mittelpunkt der Gemeinde Ilsede - und dieses auch noch äußerst passend zur musikgeschichtlichen Thematik der Matinee: Musikinstrumente der Renaissance. Der Kulturverein hatte in die Kapelle eingeladen zu einer vielseitigen Betrachtung von Instrumenten.

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„Musikinstrumente der Renaissance“: Lehrreich war die Matinee mit Michael Schwenke – er zeigte unter anderem eine Subbassblockflöte.

Quelle: rb

Zu der begrüßte Vorsitzender Manfred Unruh den vortragenden Groß Bültener Musikpädagogen Michael Schwenke und eine interessierte Zuhörerschar.

Mittels Beamer und damit reichhaltigem Bildmaterial, dazu zahlreicher Klangbeispiele sowie mitgebrachter und selbst angespielter Instrumente schlug Schwenke einen weiten und äußerst lehrreichen Bogen. Der reichte von den Veränderungen der Musik nach dem Zeitalter der Gregorianik bis hin zur plastischen Darstellung der instrumentalen Klassifikationen in der Renaissance: Es ging um Idiophone, Membraphone, Chordophone und Aerophone - scheinbar fremdartige Begriffe, hinter denen sich aber ein konkretes und bisweilen bekanntes Instrumentarium verbirgt.

Mit der Renaissance, um 1250 bis etwa 1500, vollzog sich in allen künstlerischen Sparten die Wiedergeburt antiker Traditionen. In der Musik veränderte sich dabei vor allem das Harmonie-Empfinden. Josquin Deprez und Giovanni Pierluigi da Palestrina sind die herausragenden Komponisten dieser Epoche.

Unglaublich vielfältig präsentiert sich die Auflistung der diese Epoche prägenden Musikinstrumente: Glocken, Landsknechtstrommel sowie ein- und mehrchörige Lauten sind vielleicht noch bekannt. Die Theorbe, eine teils 24-saitige Basslaute, die Chitarrone, mit überlangem Hals und polyphon spielbar, die birnenförmige Mandora als Vorläufer der Mandoline und die ebenfalls zu den Lauten zählende Familie der Zistern waren begrifflich den wenigsten Zuhörern bekannt. Und immer wieder schafften typische, sehr oft akustisch zarte Klangbeispiele eine greifbare Nähe zu solchen Instrumental-Exoten. Die Blechblasinstrumente der Renaissance bildeten den dynami-schen Höhepunkt dieser Informations-Matinee. Und wieder waren es hier die Exoten Zink und Serpent, die neben den Trompeten und Posaunen die Zuhörer verblüfften.

hl

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