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Laser-Reinigung kann starten: 25 000 Euro für den Kugelwasserturm

Ilsede Laser-Reinigung kann starten: 25 000 Euro für den Kugelwasserturm

Ilsede. Der Laser-Feldversuch am Kugelwasserturm kann starten. Gestern übergab Martina Wolff vom Ortskuratorium Hannover der Deutschen Stiftung Denkmalschutz einen Fördervertrag in Höhe von 25 000 Euro an Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes. Damit ist die 125 000 Euro teure Maßnahme finanziert - und zwar ohne, dass die Gemeinde Ilsede Geld dazugeben muss. Weitere Finanziers sind unter anderem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege.

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Vertragsunterzeichnung: Wilfried Brandes, Herbert John von der Toto-Lotto-GmbH, Kuratorin Martina Wolff und Lahstedts Bürgermeister Klaus Grimm (Lahstedt ist Turm-Miteigentümer, beteiligt sich aber nicht an der Sanierung).

Quelle: sip

Der Feldversuch mit dem langen Namen „Modellhafte Anwendung von Lasertechnik zur Endschichtung und Abreinigung korrodierter Flächen“ dient auch dazu, festzustellen, wie teuer eine Sanierung des Kugelwasserturms sein würde. Geschätzt sind bisher rund 1 Million Euro. „Ob wir den Turm sanieren können, komplett oder nur in Teilen, ob das Laserverfahren dafür anwendbar ist und wie viel Fördergeld wir für die nächsten Sanierungsschritte bekommen, ergibt sich erst aus dieser Untersuchung“, sagte Brandes bei der gestrigen Vertragsunterzeichnung im Ilseder Rathaus. Die finanziell angeschlagene Gemeinde will nach Möglichkeit verhindern, überhaupt Geld zur Sanierung beizusteuern. Brandes deutete gestern bereits an, dass eine Übernahme des Turms durch die örtliche Stiftung „Industriekultur Ilseder Hütte“ nach dem Laser-Versuch wahrscheinlich sei. Die Stiftung steht dem Verein „Haus der Geschichte“ und dem „Freundeskreis Kugelwasserturm“ nahe, die sich in den vergangenen Monaten für einen Erhalt eingesetzt haben.

Doch zunächst steht der Feldversuch an: „Nächste Woche geben wir den Auftrag an die Schweizer und die Berliner Firma heraus, die gemeinsam das Laserverfahren anwenden“, sagte Brandes. Wann die Arbeiten am Turm genau beginnen, stehe jetzt noch nicht fest, wahrscheinlich aber in den kommenden Wochen. Etwa 18 Tage werde die Laser-Untersuchung dauern, bei der versucht wird, rostige Stellen zu reinigen. Der Turm wird währen der Arbeiten eingerüstet. Ein abschließendes Gutachten ist in den Kosten inbegriffen. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt die Fachhochschule Potsdam und das Landesamt für Denkmalpflege.

Martina Wolff begründete die Spende mit dem historischen Gewicht der Ilseder Hütte, die erst 1995 aufgegeben wurde. „Und wir haben in der Umgebung von Hannover ohnehin kaum Industriedenkmäler, daher unterstützen wir die Sanierung des Kugelwasserturms gern.“ In der Technikgeschichte stelle der Kugelwasserturm einen Höhepunkt in der Entwicklung der genieteten Stahlblechbehälter dar. Wolff stellte auch eine Förderung im nächsten Sanierungsschritt in Aussicht. Begleitet wurde sie gestern von Herbert John, der die Lotterie Glücksspirale vertrat - diese unterstützt die Stiftung finanziell.

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