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Laser-Reinigung ist wieder im Gespräch

Ilsede Laser-Reinigung ist wieder im Gespräch

Ilsede. Hoffnung für Kugelwasserturm-Freunde: Nach PAZ-Informationen ist die zuletzt umstrittene Laser-Reinigung des rostigen Industrie-Bauwerks erneut im Gespräch bei der Gemeinde Ilsede.

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Untersuchung des Kugelwasserturms: Die „Entschichtung und Abreinigung“ ist wieder im Gespräch.

Quelle: Archiv

„Wir bereiten derzeit alles dafür vor, dass der Gemeinderat in der Juni-Sitzung beschließen kann, ob die Lasertechnik beim Kugelwasserturm angewendet wird“, sagte Bürgermeister Wilfried Brandes auf PAZ-Anfrage.

Die Untersuchung per neuartiger Lasertechnik war bereits vergangenes Jahr im Gespräch (PAZ berichtete), im Zuge der Haushalts-Nichtgenehmigung sowie der Debatte über die Standfestigkeit und der drohenden Absperrung des Bauwerks aber in Vergessenheit geraten.

Dabei geht es vor allem um einen ersten Teil der Sanierung, nämlich die Reinigung des rostigen Hüttenbauwerks per moderner Technik - im Fachterminus: die „modellhafte Anwendung von Lasertechnik zur Entschichtung und Abreinigung“. Auch Erkenntnisse über die tatsächlichen Gesamtkosten der Sanierung erhofft man sich von der Anwendung.

Etwa 125000 Euro würde das Laser-Verfahren kosten, finanziell involviert wären mehrere Zuschuss-Geber, darunter die Deutsche Stiftung Denkmalpflege. Derzeit sieht es danach aus, dass die Gemeinde Ilsede keine Eigenmittel einbringen muss - „das ist für uns auch die Voraussetzung für das Unterfangen“, unterstreicht Brandes. „Weder dafür noch für die weitere Sanierung darf Gemeindegeld fließen!“

Der Ilseder Bürgermeister will jetzt nochmal feste Zusagen von Zuschuss-Gebern einholen, um der Politik einen Beschlussvorschlag vorlegen zu können. Von der Zustimmung der SPD-Grünen-Ratsmehrheit ist auszugehen. Die Opposition hat dagegen schon mehrfach eine Sanierung aufgrund der „unabsehbaren Kosten“ abgelehnt.

Nicht zur Debatte steht laut Brandes übrigens ein Angebot, das die Stiftung Industriekultur, die auch dem Freundeskreis Kugelwasserturm nahe steht, dem Ilseder Bürgermeister vorgelegt hat. Dabei geht es um die Übernahme des Turms durch die Stiftung. „Aufgrund der von der Stiftung genannten Bedingungen sehe ich keine Möglichkeit dafür. Das würde eine zu hohe finanzielle Belastung für die Gemeinde bedeuten“, so der Verwaltungs-Chef.

Die Laser-Behandlung, die nach der Beschlussfassung sogar noch dieses Jahr starten könnte, habe übrigens nichts mit der Frage nach der Standfestigkeit zu tun, so der Bürgermeister. „Eine Sperrung droht aber derzeit nicht, wir befinden uns dazu weiterhin in klärenden Gesprächen mit dem Landkreis.“

sip

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