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Lange geplanter Rossmann-Markt: Heftige Diskussion

Bürgerversammlung in der Ortschaft Groß Ilsede Lange geplanter Rossmann-Markt: Heftige Diskussion

Um Baugebiete, Klimaschutz, die Haushaltssituation und weitere Themen ging es jetzt bei der ersten Bürgerversammlung in Groß Ilsede. Über 20 Gäste folgten der Einladung des Ortsrats. Ebenfalls mit dabei war Otto-Heinz Fründt (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Ilsede.

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Der seit Jahren geplante, aber immer noch nicht gebaute Rossmann-Markt war ein Thema bei der Bürgerversammlung.

Groß Ilsede. Idee der Veranstalter ist es, die Bürger abseits der öffentlichen Rats- und Ausschusssitzungen über das aktuelle kommunalpolitische Geschehen zu informieren.Viel Zeit und viele Informationen brachte Fründt zur Bürgerversammlung mit. Auch sein Stellvertreter Michael Take stellte sich den Anwesenden vor. Zunächst begrüßte Groß Ilsedes Ortsbürgermeistern Ilse Schulz (FBI) den aus Hildesheim angereisten Klimaschutzmanager Martin Komander, der die Aufgaben und Handlungsfelder der seit Jahresbeginn im Starterhof eingerichteten Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine vorstellte und Fragen der Bürger beantwortete.

Fründt begann seine „kommunalpolitische Zwischenbilanz“ mit dem Hinweis auf die vielen in Groß Ilsede vorhandenen „Schätze“: „Es gibt im Ort ein hervorragendes Schulzentrum mit Zukunft, Einkaufszentren, ein Ärztezentrum und eine gute Anbindung an Peine“, hob er hervor. Die Stimmung trübte sich beim Hinweis auf die verschlechterte Haushaltssituation ein wenig: „Ich musste Anfang November eine teilweise Haushaltssperre aussprechen, um den Haushaltsausgleich nicht zu gefährden“, erklärte Fründt.

Er erläuterte die Investitionen in verschiedenen Bereichen (Kläranlage und Abwasser, Kita-Bereich, Straßen) und wies auf die Planungen für Groß Ilsede hin. „Die Vorbereitungen für ein neues Baugebiet laufen auf Hochtouren und lassen den Beginn der Erschließungsarbeiten in 2017 realistisch erscheinen“, führte Fründt aus und verwies auf die rege Nachfrage.

Er warb für die Gemeindewerke Peiner Land, die mit Beginn des Jahres 2017 die Strom- und Gasnetze von der Avacon übernehmen und in Ilsede erstmalig Gewerbesteuer fließen lassen.

Fründts Ausführungen zum seit Jahren geplanten Rossmann-Markt („eine unendliche Geschichte“), dem Kugelwasserturm („für die einen ein Schatz, für die anderen ein lästiges Übel“) und zum Bau der Zentralkläranlage in Gadenstedt sowie die Aufgabenübertragung an den Wasserverband lösten heftige Diskussionen aus. Der Hinweis auf die getrennten Gebührenhaushalte beruhigte die Gemüter ein wenig. Auch das seit langem geplante betreute Wohnen und die Breitbandversorgung waren ein Thema bei der Bürgerversammlung.

Ein Anwohner der Schulstraße brachte seinen Unmut über den Laubbefall und die Reinigung der Gehwege und Gossen zum Ausdruck: „Einige Bürger gehen ihrer Reinigungspflicht nach und andere kümmert es überhaupt nicht - dieser Zustand ist unhaltbar.“ Schulz nahm dazu Stellung, sie wolle sich weiter um das Thema mit Unterstützung der Gemeinde und des Landkreises als Anlieger kümmern.

Das Fazit von Ilse Schulz zur Bürgerversammlung: „Ein erstes Bürgergespräch mit wichtigen Informationen aus erster Hand und von Angesicht zu Angesicht, das bei einer Wiederholung mehr Publikum verdient hätte.“

dn

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