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Kulturverein pflegte Heimatgedanken

Ilsede Kulturverein pflegte Heimatgedanken

Ilsede. Eine ganze besondere Kulturfahrt unternahm jetzt der Kulturverein Ilsede: Bei einer Feldrundfahrt ging es durch die Gemarkungen von Bülten und Adenstedt.

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Feldrundfahrt des Kulturvereins.

Quelle: oh

Zwei Trecker mit ihren Fahrern Berend Heinemann und Heiko Lemke standen bereit, und rund 30 Teilnehmer machten es sich auf den Anhängern bequem. „Für die Informationen hatten sich die Landwirte Wilhelm Nottbohm und Walter Brandes zur Verfügung gestellt - und sie hatten wirklich viel Interessantes zu berichten“, erzählt der Kulturvereinsvorsitzende Manfred Unruh.

Wilhelm Nottbohm erklärte zunächst, wie es in der Landwirtschaft vor Jahren zugegangen war und welcher technische Fortschritt inzwischen Einzug gehalten hat. „Ohne EDV-Kenntnisse kann man so einen modernen Trecker nicht mehr vom Hof fahren,“ sagte er. Um zu demonstrieren, wie kompliziert und aufwendig alles geworden ist, ließ er die Teilnehmer in einen der großen Getreidesilos klettern.

„Auf der Rundfahrt wurde viel vom Weizen und den Zuckerrüben berichtet, die Versuchsfelder gezeigt, von der Wetterabhängigkeit in diesem besonders trockenen Jahr gesprochen und das Bewässerungssystem erklärt“, sagt Unruh. Bei einer Mittagspause mit Spargelessen im Odinshain kam der Landwirt Heino Wedler hinzu und sprach über den Lahwald und die Hügelgräber, aber auch vom ehemaligen Tagebau, der bis in die Ortschaft von Adenstedt reichte und dem einige Häuser, die Schule, die Kirche und sogar der Friedhof hatten weichen müssen.

Und noch mehr hatte die Feldrundfahrt zu bieten. Am Nachmittag ging es zur Hühnerfarm Dettmer, wo fast 15 000 Hühner Freilandeier produzieren. Trotz des lauten Gackerns konnte der Inhaber diesen modernen Betrieb vorführen, und die interessierten Zuhörer notierten sich die Eier-Nummer und hoffen darauf, mit etwas Glück die Dettmer-Eier im Handel wiederzufinden.

„Wir haben viel gesehen und manches dazugelernt,“ bekannten die Gäste, insbesondere wenn sie aus der Stadt kamen und ganz neue Einblicke bekommen hatten. „Das haben wir wirklich gerne gemacht,“ sagten die Begleiter, und sie hoffen, mit dieser Veranstaltung mehr Verständnis für die heimische Landwirtschaft erreicht zu haben. „Es war eine schöne und informative Veranstaltung, zumal da der Kulturverein auch den Heimatgedanken pflegen will, was auf diese Weise sicher gelungen ist“, sagte Unruh zum Abschluss.

mu

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