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Kulturverein auf Entdeckungstour in Sachsen-Anhalt

Ilsede Kulturverein auf Entdeckungstour in Sachsen-Anhalt

Ilsede. Sehenswürdigkeiten in Leitzkau, Loburg und Pretzien standen jetzt auf dem Programm der Fahrt des Kulturvereins Ilsede nach Sachsen-Anhalt.

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Die Ilseder Kulturgruppe vor der ehemaligen Stiftskirche des Schlosses Leitzkau.

Erstes Ziel der von Vorstandsmitglied Wolfgang Fery geplanten und geleiteten Reise war die 1114 geweihte Pfarrkirche St. Petri in Leitzkau, ältester Kirchensteinbau östlich der Elbe. Sie diente ehemals als provisorischer Bischofssitz des Bistums Brandenburg. Anschließend wurde das Schloss Leitzkau mit der ehemaligen Stiftskirche Sancta Maria in Monte besichtigt. „Von der früheren Basilika sind noch die südlichen Langhausarkaden und das romanische Querhaus vorhanden“, sagt Fery. „Wegen ihrer beeindruckenden Monumentalität diente sie in jüngster Zeit auch für Aufnahmen zum Film ,Die Päpstin‘.“

Nächster Zielort war das kleine Städtchen Loburg, wo die Ruine der ehemals dreischiffigen Basilika mit quadratischem Chor und rundbogigen Obergadenfenstern besichtigt wurde. Ein lohnenswerter Abstecher führte zu der nahegelegenen Vogelschutzwarte Storchenhof Loburg, wo bereits mehrere Störche aus dem Winterquartier eingetroffen waren.

Mit großem Interesse hörte die Ilseder Reisegruppe die Erfolgsgeschichte der berühmt gewordenen Störchin „Prinzesschen“, die von 1993 bis 2006 ihr Sommerquartier stets in Loburg genommen hatte. Die populäre Störchin, die bereits 1994 mit einem Sender versehen worden war, konnte so per Satellit bei ihrem Vogelzug beobachtet werden. Das ZDF berichtete über sie und 2004 erhielt „Prinzesschen“ einen Platz auf einer deutschen Briefmarke. Ihr Leben endete im Dezember 2006, als sie von einem Farmer in Südafrika tot, aber unverletzt, aufgefunden wurde.

Nächstes Ziel der Reise war die romanische St.-Thomas-Kirche in Pretzien, deren einzigartige Wandmalereien in der Apsis die im 12. Jahrhundert gebaute Kirche zu einem besonderen Anziehungspunkt machen. Zum Abschluss der abwechslungsreichen Tour besichtigten die Reisenden das bekannte große Pretziener Wehr mit einer nutzbaren Durchflussbreite von 112,95 Metern, das 1871 bis 1875 zusammen mit dem Elbe-Umflutkanal erbaut wurde.

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