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Kulturverein Ilsede besuchte Eisleben

Ilsede Kulturverein Ilsede besuchte Eisleben

Ilsede. Auf die Spuren des großen Reformators Martin Luther begaben sich jetzt 51 Mitglieder und Freunde des Kulturvereins Ilsede. Die Fahrt in die Lutherstadt Eisleben wurde von Vorstandsmitglied Wolfgang Fery geleitet. Er stimmte die Reisenden während der Hinfahrt ein mit einem Rückblick auf das Leben und Wirken des Reformators auf die dortigen historisch bedeutsamen Stätten.

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Die Reisegruppe des Kulturvereins Ilsede vor Luthers Geburtshaus.

Quelle: oh

Bei einem Abstecher hatten die Kulturfreunde zuvor die ehemalige Benediktiner-Klosterkirche Mariae Himmelfahrt in Klostermansfeld besucht. Die 1190 geweihte, romanische Klosterkirche hat sich zu großen Teilen erhalten. Sie gehört zu den 80 Bauwerken der Tourismusroute „Straße der Romanik“ in Sachsen-Anhalt.

Anschließend wurde die nahegelegene, über tausendjährige Lutherstadt Eisleben erreicht. Eine Stadtführung auf „Luthers Spuren“ führte zunächst zu Luthers Geburtshaus, wo dieser 1483 geboren wurde. Nach einem Brand im Jahr 1689 wurde das Gebäude wieder aufgebaut und bald darauf ein öffentliches Museum für Lutherpilger darin errichtet. Die Ausstellung „Von daher bin ich - Martin Luther und Eisleben“ mit rund 250 Exponaten gibt einen Überblick über die Geschichte der Familie Luther.

Nächstes Ziel war die St.-Petri-Pauli-Kirche, in der Luther einen Tag nach seiner Geburt, am 11. November 1483, dem Martinstag, getauft wurde. Sie ist inzwischen zu einem „Zentrum Taufe“ umgestaltet worden. Die Taufe war das wichtigste Ereignis, das der Reformator mit Eisleben verband. Auf dem Marktplatz befindet sich das drei Meter hohe Lutherdenkmal, das während der Stadtführung aufgesucht wurde. Ebenso wurde die St.-Andreas-Kirche mit der fast unveränderten Kanzel besichtigt. Dort hielt der Reformator 1546 seine vier letzten Predigten. Hier erfolgte auch die Aufbahrung des toten Reformators, bevor er über Halle in die Schlosskirche nach Wittenberg überführt wurde.

Zum Abschluss besichtigte die Ilseder Gruppe das nach zweijähriger Bauzeit erst im Februar wiedereröffnete und erweiterte Museum „Luthers Sterbehaus“. Die dortige Ausstellung „Luthers letzter Weg“ erzählt von den letzten Tagen und Stunden des Reformators der 1546 in Eisleben starb. Auch auf viele Fragen rund um Luthers Tod sowie vom Einfluss der Theologie Luthers auf die damalige Sterbekultur gibt die Ausstellung Antworten. Das wichtigste Ausstellungsstück ist das originale Bahrtuch, das auf dem Sarg Luthers lag. „Die geschichtsträchtige Entdeckungsreise zu den historischen Orten hat nachhaltige Eindrücke hinterlassen“, sagte Fery abschließend.

rd

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