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Kulturverein Ilsede begeistert mit Ostpreußischen Geschichten

Bülten Kulturverein Ilsede begeistert mit Ostpreußischen Geschichten

Bülten . In Deutschland gibt es viele Bürgerinnen und Bürger, deren Eltern aus Ostpreußen stammen. Damit dieses Erbe nicht in Vergessenheit gerät, beschäftigen sich zahlreich Vereine und Institutionen damit und lassen alte Bräuche wieder aufleben.

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Mehr als 60 Zuschauer folgten interessiert der Veranstaltung.

Quelle: jaw

Dazu veranstaltete auch der Kulturverein Ilsede am Sonntag eine Matinee. Manfred Unruh und Heinz Schiller konnten mehr als 60 Gäste begrüßen, die sich in der prall gefüllten Kapelle dicht an dicht auf die Kulturveranstaltung freuten.

Zu Beginn stellte Unruh kurz den Ablauf vor und dann ging es auch schon munter los. Es wurden traditionelle Gerichte und Speisen, wie die Königsberger Klopse vorgestellt. Teilweise mit humoristischen Gedichten, aber auch mit geschichtlichen Fakten. Dafür war meist Heinz Schiller verantwortlich, der sich auch ausgiebig der Geschichte Ostpreußens widmete und dabei auch eine Landkarte zu Hilfe nahm, auf der er verschiedene Veränderungen anzeigte.

Mit diesem historischen Überblick ging es in die Pause, zu der alle Gäste zu einem Glas Bärenfang - ostpreußisch Meschkinnes - eingeladen wurden. Denn auch diese ostpreußische Spezialität wurde zuvor vorgestellt.

Nach der Pause folgte der humoristische und mundartlich geprägte Teil. „Wenn Schnaps ausgeschenkt wird, dürfen Witze nicht fehlen“, leitet Unruh den zweiten Teil an und unterhielt die Zuhörer mit witzigen Sprüchen, Gedichten und Erzählungen.

Insgesamt zeigte nicht nur die hohe Besucherzahl den Erfolg der Veranstaltung, denn immer wieder war zu bemerken, dass viele der Anwesenden einiges wiedererkannten, dabei teilweise sicherlich aus eigener Erfahrung.

So wunderte es auch nicht, dass Manfred Unruh als erster Vorsitzender sehr zufrieden mit der Veranstaltung war: „Die Besucherzahl ist überwältigend - und es sind viele hier, die nicht regelmäßig unsere Veranstaltungen besuchten.“

Auch Carola Wiehe war unter den Zuschauern: „Ich bin halbe Ostpreußin und ich finde die Kultur, sowie das Land sehr spannend. Und die Sprache hat einfach ihren eigenen Witz“, gefielen der Peinerin die Vorträge von Unruh und Schiller, die teilweise im Dialekt vortrugen.

jaw

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