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Kugelwasserturm soll untersucht werden

Ilsede Kugelwasserturm soll untersucht werden

Ilsede. Ein Standsicherheitsgutachten soll für den Kugelwasserturm in Auftrag gegeben werden. So lautet die mehrheitliche Empfehlung des Ausschusses für Finanzen und Wirtschaftsförderung, der gestern Abend im Ilseder Rathaus tagte. Die einzige Gegenstimme kam von Horst Meldau (FBI).

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Die Standsicherheit des Kugelwasserturms soll untersucht werden.

Quelle: A

Ohne Gutachten - so wurde in der Sitzung deutlich - komme man in der Frage Abriss oder Erhalt des Turms nicht voran. Denn auch im Falle eines Abrissantrages sei eine Ist-Analyse Grundlage für alle weiteren Entscheidungen. „Wir stecken in einer Zwickmühle, wir müssen die Untersuchung machen“, berief sich Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD) auf Aussagen des Landkreises Peine sowie des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

Einer Auffassung, der alle anwesenden Politiker folgten, bis auf den Vertreter der FBI, Horst Meldau. „Wir haben das Geld nicht“, betonte er. Für ihn sei nicht abschließend geklärt, dass das Gutachten tatsächlich verpflichtend sei.

Die Gesamtkosten für das Gutachten, das auch Aufschluss über mögliche Sanierungskosten geben soll, werden auf gut 33 000 Euro geschätzt. Eine Förderung in Höhe von 12 500 Euro hat das Amt für Denkmalpflege in Aussicht gestellt, der Freundeskreis Kugelwasserturm will 10 000 Euro beisteuern (PAZ berichtete). Damit bliebe für die Gemeinde Ilsede ein Eigenanteil in Höhe von rund 11 000 Euro. Diese Summe soll aus der Rückstellung von 40 000 Euro bestritten werden, die die Gemeinde für den möglichen Abriss des Turms vorgesehen hatte.

Das Ergebnis der Untersuchung soll voraussichtlich im Dezember vorliegen. Eine Sanierung des Turms mit Gemeindemitteln sei aber schon jetzt auszuschließen, wurde weiterhin betont. „Wenn es keinen Dritten gibt, der es uns abnimmt, dann kann es nur den Abriss geben“, machte Fründt deutlich.

Auf den Weg gebracht wurde nach einstimmiger Ausschussempfehlung die Aufarbeitung der offenen Jahresabschlüsse, auch wenn die CDU einen strafferen Zeitplan forderte. Die Arbeiten sollen an externe Anbieter vergeben werden. Maximal 61 500 Euro will die Gemeinde Ilsede in diesem Jahr außerplanmäßig in die Hand nehmen (Minimum 24 000 Euro), um drei Bilanzen abschließen zu können.

Trotz der Hilfestellung durch den Landkreis Peine könnten diese Arbeiten mit dem vorhandenen Personal und unter Berücksichtigung der Fusionsabwicklung von der Verwaltung nicht allein bewältigt werden. Insgesamt stehen noch zehn Abschlüsse aus - vier für die alte Gemeinde Ilsede, drei für Alt-Lahstedt sowie drei für den Zweckverband „Wirtschaftsbetriebe Lahstedt-Ilsede“, für den gestern die Eröffnungsbilanz 2012 zur Beschlussfassung empfohlen wurde. Außerdem steht eine Eröffnungsbilanz der bisherigen Gemeinde Lahstedt aus. Erst wenn die Abschlüsse vorliegen, kann die Eröffnungsbilanz 2015 für die neue Gemeinde Ilsede erstellt und geprüft werden.

Trotz dieser finanziellen Belastung - die mit der Kommunalaufsicht abgestimmt werden muss - könne der prognostizierte Liquiditätskreditbedarf von rund 4,3 Millionen Euro unterschritten werden.

mir

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