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Kugelwasserturm-Sekt im Keller gefunden

Ilsede Kugelwasserturm-Sekt im Keller gefunden

Ilsede. Da staunte die Ölsburger Büchereileiterin Kerstin Peyers nicht schlecht: Im heimischen Weinkeller fiel der Dungelbeckerin eine besondere Sektflasche in die Hände: Ein etwa sechs Jahre alter Rose, versehen mit dem Titel „Ilsede Wasserturm“ und einem Bild des umstrittenen Hüttenbauwerks.

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Sektflasche mit aktuellem Aufdruck: Kerstin Peyers (Mitte) hat den Rosé entdeckt – und ihn mit Lisa Marklewitz (l.) und Marion Bordtfeldt bei einem Wasserturm-Gespräch genossen.

Schnell war klar, dass nur ein besonderer Anlass infrage kommt, um das „historische Tröpfchen“ zu entkorken. Und der war schnell gefunden: Genau 25 Jahre ist es her, da meldete Peyers ihren Sohn Sebastian in dem Kindergarten Dungelbeck an. Seit diesem Tag besteht die Freundschaft mit Marion Bordtfeldt aus Klein Ilsede, die mittlerweile wieder die Leitung im Kindergarten Dungelbeck übernommen hat, und Lisa Marklewitz, einer ehemaligen Kindergärtnerin in Dungelbeck. Diese drei Frauen treffen sich nun genau auf den Tag alle zwei Monate, um sich auszutauschen. Dieses Mal ging es - natürlich - um den Kugelwasserturm. „Zwei von uns meinten, so ein historisches Gebäude müsse einfach stehenbleiben. Ein Abriss ist schnell getan - und man kann alte Dinge nicht wieder aufbauen“, erzählt Peyers. „Die dritte war für den Abriss aufgrund der wahnsinnigen Kosten, die auf alle zukommen und ist dafür, dass lieber das Freibad in Gadenstedt erhalten bleibt. Nichts spricht aber dagegen, dass die vielen Anhänger den Turm selbst sanieren.“

Doch auch um die kuriose Flasche ging es: Dass der Sekt in der Wasserturm-Kugel gereift ist, kann wohl ausgeschlossen werden... Peyers vermutet, dass sie ihn 2007 als Abschiedsgeschenk von der Gemeinde Ilsede erhielt, anlässlich der Schulschließung in Bülten, wo sie als Sekretärin gearbeitet hatte. „Ich habe erfahren, dass es bis vor etwa vier Jahren den Sekt noch im Ilseder E-Center zu kaufen gab“, erzählt sie. Bei der Sektkellerei teilte man ihr zudem mit, solche Flaschen wurden für Gemeinde und die umliegenden Märkte etikettiert. „Auch in anderen Gegenden gibt es Sekt mit speziellen Wahrzeichen.“

Wenn auch der Aufdruck hochaktuell sei, der Inhalt habe geschmacklich über die Jahre etwas eingebüßt, sagt Peyers mit einem Lachen. „Wir hatten trotzdem viel Spaß und waren sicher: Wenn auch der Turm nicht mehr stehen sollte, unsere Freundschaft würde auch in 25 Jahren noch bestehen!“

sip

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