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Kugelwasserturm: Landkreis bietet Übergangslösung an

Ilsede Kugelwasserturm: Landkreis bietet Übergangslösung an

Ilsede. Eigentlich hatte es im Kugelwasserturm-Streit ja bereits eine Einigung gegeben (PAZ berichtete), doch nun drohte der Kompromiss ins Stocken zu geraten.

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Der eingezäunte Kugelwasserturm.

Quelle: im

Der Plan sah vor, dass „Turm-Besetzer“ Ernst Christoph Hempel die gemieteten Räume unter dem baufälligen Industriedenkmal verlassen und mit seiner Trommelakademie in das ehemalige Schwimmmeister-Haus in Gadenstedt umziehen sollte. Doch aus einem raschen Umzug wird nun wohl nichts, weil in dem Ausweichquartier noch etliche Sanierungsarbeiten anstehen.

Der Lahstedter hatte sich daraufhin wieder in den Turm zurückgezogen, auch ein direktes Gespräch zwischen dem „Turm-Besetzer“ und Kreisbaurat Wolfgang Gemba brachte zunächst keine Einigung, der Kreis hatte sogar den um den baufälligen Turm aufgestellten Bauzaun verplomben lassen. Nun will der Landkreis der Trommelakademie aber doch helfen und eine Übergangslösung anbieten, damit Hempel die nach den Herbstferien beginnenden Kurse seiner Trommelakademie abhalten kann.

„Bis zum Bezug der ehemaligen Schwimmmeister-Wohnung des Gadenstedter Freibades besteht die Möglichkeit, einen Klassenraum im Schulzentrum Ilsede für die Kurse zu nutzen“, erläuterte Kreisbaurat Wolfgang Gemba. Einzelheiten sollen heute in einem persönlichen Gespräch mit Hempel im Kreishaus geklärt werden. Und dieser zeigte sich gestern durchaus gesprächsbereit. „Ich werde mir das Angebot auf jeden Fall anhören und mit Herrn Gemba sprechen“, sagte Hempel.

Zum Hintergrund: Die derzeitigen Räume der Trommelakademie liegen unterhalb des sanierungsbedürftigen Kugelwasserturms in Ilsede. Die Nutzung der Räume wurde von Seiten des Landkreises Peine untersagt, wegen einer möglichen Gesundheitsgefährdung durch herabfallende Teile. Auf Verfügung des Landkreises hatte die Gemeinde Ilsede den Turm abgesperrt, Hempel verweigerte die Räumung und ließ sich kurzerhand einzäunen.

mu

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