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Kugelwasserturm: Freundeskreis will Entscheidung um Monate verschieben

Ilsede Kugelwasserturm: Freundeskreis will Entscheidung um Monate verschieben

Ilsede. Abriss oder Erhalt? Viele Ilseder rechnen mit einer politischen Entscheidung über die Zukunft des Ilseder Kugelwasserturms am kommenden Dienstag - dann tagt der nicht öffentliche Verwaltungsausschuss der Gemeinde. Doch der neu gegründete „Freundeskreis Kugelwasserturm“ will einen Aufschub erreichen.

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Standsicher? Der Kugelwasserturm auf dem Ilseder Hüttengelände – von unten aus dem Gerüst fotografiert.

Quelle: sip

Hintergrund: Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes fordert endlich eine Entscheidung der Politik, da er, soll der Turm weiter stehen, ein etwa 10000 Euro teures Gutachten zur Standsicherheit in Auftrag geben muss. Dieses habe der Landkreis bis Ende März gefordert. Für die finanziell angeschlagene Gemeinde ist das viel Geld - zumal Sanierungskosten von wohl mehr als einer Million Euro noch dazu kämen.

Jetzt will der Freundeskreis den „Zeitdruck herausnehmen“: „Wir wollen eine Voreinschätzung von neutralen Experten einholen“, sagt Gerhard Monitzkewitz vom Freundeskreis. Die Kosten dafür trage der Freundeskreis selbst. Zwei voneinander unabhängige Statiker aus dem Bremer Raum habe man im Auge: „Die sollen sagen, ob die Standsicherheit gewährleistet werden kann, ohne dass es die Gemeinde viel kostet. Erst dann wissen wir, ob ein qualifiziertes Gutachten und die Standsicherung für die Gemeinde überhaupt finanzierbar ist.“

Weil dies aber Zeit brauche, wolle man die Entscheidung über den Turm am kommenden Dienstag um möglichst drei Monate verschieben. Der Sozialdemokrat Monitzkewitz sitzt auch für die SPD/Grüne-Mehrheit im Ilseder Rat. „Unsere Rats-Gruppe soll die Verwaltung am Dienstag beauftragen, den Kreis um dreimonatigen Aufschub für das Gutachten zu bitten“, sagt er.

Monitzkewitz betont: „Es geht uns nicht um eine Komplett-Sanierung, sondern nur um die reine Standsicherheit. Alle weiteren Erhaltungsmaßnahmen sind Sache der Zukunft.“

Die Kosten der Standsicherung sollen dabei die Kosten für den Abriss - geschätzte 80000 Euro - nicht überschreiten, das finden auch die Freundeskreisler: „Die Gemeinde ist verschuldet und darf nicht über Gebühr belastet werden“, sagt Monitzkewitz und er verspricht: „Sollte die Vorab-Einschätzung ergeben, dass Erhalt und Gutachten teurer werden, geben wir die Sache auf. Unser Ziel ist es aber, Gutachten und Standsicherheit für weniger als 80000 Euro zu bekommen.“

Sollte der dreimonatige Aufschub möglich sein, will der Freundeskreis mit Aktionen die Unterstützer des Turms in Politik und bei den Bürger aktivieren.

sip

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