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Krippensituation: Freie Bürger kritisieren die Landesregierung

Ilsede Krippensituation: Freie Bürger kritisieren die Landesregierung

Ilsede. Die Stelle einer zusätzlichen pädagogischen Fachkraft in den kommunalen und kirchlichen Krippen in Ilsede soll mit einer Erzieherin besetzt werden - und nicht wie zunächst geplant mit einer niedriger qualifizierten Sozialassistentin. Das wurde in der jüngsten Sitzung des zuständigen Schulausschusses empfohlen.

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Die Arbeit in Krippen ist enorm zeit- und personalintensiv..

„Nun haben wir in Ilsede endlich Nägel mit Köpfen gemacht. Die Zeche für die zusätzliche dritte Kraft zahlen allerdings die Gemeinde und die Eltern“, sagt Ilse Schulz von den Freien Bürgern Ilsede (FBI) und geht mit der Landesregierung in Hannover hart ins Gericht: „Leider hat Rot-Grün seinen vollmundigen Wahlversprechen und markigen Aussagen im Koalitionsvertrag noch keine Taten folgen lassen. Noch steht die Forderung nach einem den heutigen Realitäten angepassten Gesetz mit einem verbesserten Personalschlüssel in Krippen und Kitas nur auf dem Papier.“

Dabei würden Studien und Erfahrungsberichte aus der täglichen Arbeit in Krippen belegen, dass der derzeitige gesetzlich vorgegebene Standard in niedersächsischen Krippen nicht ausreiche. „Es bedeutet eine permanente Überforderung für Personal und Kinder, wenn lediglich zwei Fachkräfte für 15 Kleinkinder zuständig sind“, sagt Schulz.

Gemeinsam mit Eltern und Mitarbeitern fordere die FBI deshalb seit Jahren, die Rahmenbedingungen der Krippenbetreuung den Bedürfnissen von Kindern unter drei Jahren anzupassen.

„Aufgrund ihres Entwicklungsstandes bedürfen Krippenkinder der individuellen Zuwendung“, erläutert Schulz. „Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie und der Bindungsforschung belegen nachweislich, dass die Arbeit vor allem in den Krippen durch Kontinuität und den Einsatz verlässlicher Bezugspersonen gekennzeichnet sein muss.“ Auch der Aufwand für Körperhygiene, Selbstversorgung und Alltagshandeln sei äußerst zeit- und personalintensiv. Daher freue sich Schulz über die Empfehlung des Fachausschusses: „Damit endet das jahrelange Bohren dicker Bretter“, sagt die Groß Ilsederin.

mu

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