Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Kleiderbasar für Flüchtlinge im alten Rathaus

Gadenstedt Kleiderbasar für Flüchtlinge im alten Rathaus

Gadenstedt. Ein Kleiderbasar für Flüchtlinge wurde nun im alten Gadenstedter Rathaus eingerichtet.

Voriger Artikel
Grund- und Hauptschule: Neue Chefin liebt Mathe
Nächster Artikel
Übernimmt Wasserverband die Abwasserentsorgung?

Gisela Braackmann (v.l.), Joelina Klages und Claudia Klages in ein einem der drei neuen Räume des Kleiderbasars.

Quelle: Foto: oh

„Ich habe so viele Kleiderspenden von hilfsbereiten Ilsedern bekommen, dass unser Firmenlager voll war“, berichtet Initiatorin Gisela Braackmann und ergänzt: „Zum Glück konnten wir vorübergehend ein leer stehendes Haus in Groß Lafferde nutzen.“ Braackmann will regelmäßige Öffnungszeiten anbieten, zu denen Kleidung abgegeben und auch anprobiert werden kann. „Damit bieten wir denjenigen, die Kleidung sinnvoll und vor Ort spenden wollen, eine verlässliche Möglichkeit“, sagt Braackmann. Die Öffnungszeiten werden ab sofort durch die Flüchtlinge selbst besetzt.

Anfang der Woche konnte die Initiative neue Räumlichkeiten im alten Rathaus in Gadenstedt beziehen. Behrend Heinemann, Ortsbürgermeister von Solschen, und Günter Mertins, zweiter stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Ilsede, packten tatkräftig mit an.

Dass die leerstehenden Räume im alten Rathaus jetzt einen sinnvollen Zweck erfüllen, sei parteiübergreifend auf Zustimmung gestoßen und durch die Verwaltung prompt und flexibel umgesetzt worden, berichtet Ratsherr Marcus Seelis. Die Firma Tejo habe spontan Tische zur Verfügung gestellt und die Firma Decker Kleiderständer.

„Wir möchten aber nicht nur Kleidung, Geräte und Kleinmöbel verteilen, sondern es gibt viele Menschen, die lieber Geld geben“, sagt Braackmann und deutet damit die Ideen für die kommenden Wochen an. Sie plant zusammen mit Mitstreitern die Gründung eines Vereins, um unbürokratisch und schnell kleine Beträge als Beihilfen zu geben, beispielsweise für Sprachkurse. Mit den Worten „es gibt aber keine Geschenke“, betont Braackmann nochmals den Gedanken der ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘. „Wir wollen Bedürftigen helfen, die ersten Schritte zu machen. Laufen müssen sie dann alleine.“

Der Eröffnungstag wurde von gut 40 Flüchtlingen genutzt, um teils fast neuwertige Kleidung zu probieren. Alle sind für sich und ihre Familien fündig geworden. Ab sofort hat der Kleiderbasar jeden Freitag von 14 bis 17 Uhr im alten Rathaus in Gadenstedt, Am Breiten Tor 1, geöffnet. Kleidung und Spenden können zu diesen Zeiten abgegeben werden, Möbel nach Absprache.

rd

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ilsede

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung