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Kläranlage: Drei Störfälle in sechs Wochen

Adenstedt Kläranlage: Drei Störfälle in sechs Wochen

Adenstedt. Drei Störfälle innerhalb von nur sechs Wochen haben die Kläranlage in Adenstedt jeweils mehrere Tage lahmgelegt. Für mehr als 100 000 Euro musste das Abwasser in umliegende Anlagen gefahren werden

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Abwasser: In der Adenstedter Kläranlage ist nun der dritte Störfall aufgetreten.

Quelle: Symbolfoto

„Das ist letztlich Geldverbrennung, wenn man den Grund nicht herausfindet“, sagt Ortsbürgermeister Jürgen Schoke von der Interessengemeinschaft Adenstedt (IGA). Und der Auslöser ist auch Wochen später noch immer unbekannt.

„Das gereinigte Wasser hatte den Höchstwert an Stickstoff überschritten“, erzählt Ortsbürgermeister Schoke. Deshalb habe man das Wasser nicht in die Beeke ablaufen lassen können, sondern mit Pumpwagen in umliegende Kläranlagen transportiert. Zwischen Ende April und Anfang Juni sei es zu drei Störfällen gekommen, jeweils mehrere Tage. Zunächst gab es den Verdacht, dass die Trockenheit die Stickstoffwerte im Wasser habe steigen lassen. „Aber das ist eher unwahrscheinlich“, zitiert Schoke einen Experten.

Die neue Vermutung: Irgendjemand habe Fremdstoffe in die Kanalisation eingeleitet. Bis jetzt konnte aber auch diese These nicht bewiesen werden. „Aber das wird weiterverfolgt“, sagt Schoke.

Mehr als 100 000 Euro habe der Abtransport des über die Grenzwerte belasteten Wassers bisher gekostet, berichtet der Ortsbürgermeister. Mit Pumpwagen wurde es in die Kläranlagen nach Gadenstedt und Groß Lafferde gebracht. Die Zeche zahlt letztlich der Bürger. „Wir müssen dem Ganzen auf den Grund gehen. Denn es ist eine große Geldverbrennung, wenn wir nicht herausfinden, warum die Höchstwerte mehrfach überschritten worden ist“, mahnt Schoke.

Der Landkreis Peine als zuständige Behörde bestätigt die Störfälle. „Die Ursachen liegen in der veralteten, unzureichenden Klärtechnik der Anlage“, teilt Kreissprecher Henrik Kühn auf PAZ-Anfrage mit. Das Problem solle mittelfristig nachhaltig durch den Bau der Zentralkläranlage gelöst werden, der von der Gemeinde Ilsede vorangetrieben werde. Derzeit liegen laut Landkreis keine weiteren Störungsmeldungen aus der Gemeinde Ilsede vor.

js, mir

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