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Keine Chance für Verkehrsberuhigung

Ilsede Keine Chance für Verkehrsberuhigung

Adenstedt. Keine Chance auf eine Verkehrsberuhigung in der Ortsdurchfahrt Adenstedt: Zu diesem Ergebnis kommen der Landkreis Peine als zuständige Verkehrsbehörde und die Peiner Polizei. Dabei berufen sie sich auf eine Verkehrsüberprüfung auf der „Großen Straße“.

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Der Landkreis Peine als zuständige Verkehrsbehörde sieht keine Chance auf eine Verkehrsberuhigung der Adenstedter Ortsdurchfahrt. Die Tempo-30-Schilder, hier in der Langen Straße, wurden wieder abgebaut. Für die Dorfbewohner ist das enttäuschend.

Quelle: oh

Die Ortsdurchfahrt Adenstedt (L 413) soll im kommenden Jahr ausgebaut werden. In diesem Zusammenhang war auf Wunsch des Adenstedter Ortsrates auch eine Verkehrsberuhigung angedacht (PAZ berichtete). Dazu gab es zwei Ideen: Zum einen die Verschiebung der Längsachse der Straße in westlicher Richtung in Höhe der Anwohnerparkplätze zwischen Einmündung Dreschereistraße und Inselweg unter Einbeziehung der bisherigen Stellflächen, zum anderen eine „eingezogene Nase“ in Höhe der Einmündung Lahstraße. Dadurch sollte eine Reduzierung der Geschwindigkeiten - insbesondere des Lkw-Verkehrs - erreicht, sowie im Falle der Einmündung Lahstraße zusätzlich Unfälle verhindert werden.

Doch der Landkreis Peine als zuständige Verkehrsbehörde sowie die Polizei Peine lehnen diese Vorschläge ab. Beide verweisen auf die Ergebnisse einer Messaktion, nach der dort in einer Woche 8656 Fahrzeuge gemessen wurden, rund 1237 pro Tag. Die dabei in Adenstedt gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit habe dabei 45 Stundenkilometer betragen. Somit liege kein „Raserverhalten“ vor. Auch einen übermäßiger, dorfuntypischen Schwerlastverkehr gebe es in Adenstedt nicht. Der Bau einer Verschwenkung sei daher unwirtschaftlich und nicht vertretbar.

In dem Vorschlag, in Höhe der Einmündung Lahstraße eine „eingezogene Nase“ zu bauen, sehen die Behörden sogar eine Verkehrsgefährdung. Zudem habe die Polizei seit dem Jahr 2011 an dem Kreuzungspunkt nicht einen einzigen Unfall verzeichnet.

Im Ortsrat Adenstedt herrscht Enttäuschung: „Ich bin stinksauer“, sagt Adenstedts stellvertretender Ortsbürgermeister Jörg Roffmann (SPD). Er bedauert, dass die Tempo-30-Schilder im Ort - die auf Veranlassung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aufgebaut worden waren - inzwischen wieder abgebaut wurden. „Ich bin bis zur niedersächsischen Landesregierung gegangen“, so Roffmann. „Wir haben alle Möglichkeiten ausgeschöpft.“

Der Adenstedter Ortsrat spricht bei seiner nächsten Sitzung unter anderem auch über die Ergebnisse der Verkehrsüberprüfung des Landkreises. Das Treffen findet am morgigen Mittwoch, 9. September, ab 19 Uhr im Restaurant Emilios, Inselweg 4, statt. Die Sitzung ist öffentlich.

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