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Kampf um Fuhsewiesen geht weiter

Ilsede Kampf um Fuhsewiesen geht weiter

Ilsede. Gemeinsam mit der SPD-Gemeinderatsfraktion haben die Ilseder Grünen den Antrag auf Ausweisung der Ilseder Fuhseniederung zum Naturschutzgebiet gestellt. Der Antrag wird Anfang Juni im Umwelt- und Planungsausschuss der Gemeinde Ilsede öffentlich beraten - für Dienstag, 29. Mai, laden die Grünen ab 20 Uhr zu einer Infoveranstaltung ins Komed auf dem Hüttengelände ein.

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Die Fuhsewiesen bei Klein Ilsede gelten als regelrechtes Vogelparadies. Auf dem Foto sind einige Reiher zu sehen.

Seit Jahren kämpfen die Grünen sowie vor allem die Peiner Biologische Arbeitsgemeinschaft mit Professor Hans Oelke um die Ausweisung der Fuhsewiesen bei Klein Ilsede zum Naturschutzgebiet. Bislang hat die Peiner Kreisverwaltung dies jedoch immer wieder abgelehnt. Begründung: Als Landschaftsschutzgebiet seien die Fuhsewiesen ausreichend geschützt. Nun wollen Ilseder Grüne und Sozialdemokraten den Druck erhöhen - übrigens auch im Kreistag.

„Das Gebiet ist immer wieder durch Eingriffe in den Wasserhaushalt bedroht“, begründet die Gruppe den Vorstoß auf Ausweisung zum Naturschutzgebiet, der im Umweltausschuss im Juni erstmals beraten werden soll. „Mit der Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet hat es nur einen geringen Schutzstatus, so dass es aus unserer Sicht in eine höhere Schutzkategorie überführt werden muss“, ergänzt Jürgen Streichert von den Ilseder Grünen und kritisiert CDU und FDP, die eine bessere Unterschutzstellung ablehnen würden.

Im Vorfeld der Ausschuss-Sitzung laden die Ilseder Grünen für Dienstag, 29. Mai, ab 20 Uhr zu einer Infoveranstaltung ins Komed auf dem Hüttengelände ein. Als Referent berichtet der Bremer Landespfleger Jürgen Feder von seinen botanischen Entdeckungen in der Fuhseniederung während der Kartierungsarbeiten im Jahr 2009. Die „bundesweite Bedeutung der Ilseder Fuhseniederung als Nahrungs- und Brutvogelgebiet“ will der Rallenexperte Peter Becker aus Diekholzen herausstellen.

Hans-Werner-Kuklik von der Peiner BIO-AG und Naturschutzbeauftragter des Landkreises Peine möchte die Bedeutung der Klein Ilseder Fuhsewiesen im Zusammenwirken mit den regionalen und überregionalen Naturreservaten darstellen.

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