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Kalifornien und ich – Ein High School Jahr in den USA

Groß Bülten Kalifornien und ich – Ein High School Jahr in den USA

Von Groß Bülten in die große weite Welt: Für zehn Monate tauscht PAZ-Mitarbeiterin Celine Wolffdie Beschaulichkeit der Ilseder Ortschaft mit dem Trubel in Kalifornien. In der PAZ berichtetsie von ihrem Auslandsjahr.

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Die Groß Bültenerin in einem California Tree im Nationalpark Yosemite.

Gelbe Schulbusse, Palmen und ganz viel Sonne - ich lebe meinen High School Traum. Seit zwei Monaten lebe ich mit meinen Gasteltern und meiner vierjährigen Gastschwester in Madera, einer Stadt mit etwa 50 000 Einwohnern, 25 Meilen entfernt von Fresno in Kalifornien.

Angefangen hat mein Traum eigentlich schon im Dezember letzten Jahres, denn da habe ich meine Bewerbung für das Auslandsjahr abgeschickt. Nach einem Vorbereitungstreffen in Düsseldorf und acht Monaten langem Warten, erhielt ich dann zwei Wochen vor meiner Abreise im August den Brief mit den Informationen meiner Gastfamilie und meinem neuen Zuhause für die nächsten zehn Monate. Endlich!

Und hier bin ich nun, mittlerweile schon zwei Monate, in Kalifornien. Mein erster Eindruck: Alles ist viel größer als in Deutschland, egal ob die Autos, Supermärkte mit ihren Lebensmitteln oder die Essportionen, einfach alles. Doch nach den ersten Wochen habe ich mich an das amerikanische Leben und an die täglichen fast 40 Grad Celsius gewöhnt. Die Amerikaner sind alle sehr offen und herzlich, sodass man sich gleich gut aufgenommen fühlt.

Die High School, die ich für zehn Monate als Junior besuche, heißt Madera South High School. Eine Schule mit ungefähr 2750 Schülern, fast nur Mexikanern und das Zuhause der Stallions (deutsch: Pferde). Hier ist es typisch, dass die Schulen ihre Schüler nach Tiernamen benennen. Außerdem habe ich hier jeden Tag den gleichen Stundenplan, was das Schulleben sehr erleichtert.

Und die gelben Schulbusse gibt es wirklich. Allerdings viel besser, als ich aus den amerikanischen Filmen erwartet hätte. Zwar werde ich vom Bus nicht direkt vor der Haustür abgeholt, aber dennoch sind die Busfahrten immer sehr ereignisreich und lustig.

Auch den Nationalpark Yosemite habe ich mit meiner Gastfamilie schon besucht und bin überwältigt. Die riesigen Bäume, die Aussicht und die Farben dieser Natur sind einfach wunderschön. Da merkt man gar nichts mehr vom großen Feuer, das hier am Anfang meiner Reise wütete und von dem ich die große Rauchwolke sehen konnte.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund der ganzen Umstellung geht es mir super. Ich lebe meinen Traum und träume nicht mein Leben.

cw

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