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Jubiläumsfeier: 100. Bauernthing in Gadenstedt

Ilsede Jubiläumsfeier: 100. Bauernthing in Gadenstedt

Gadenstedt. Fast jeder Stuhl war besetzt - zum 100. Bauernthing zog es am Sonnabend knapp 100 Männer ins „Artour“, dem ehemaligen Gasthaus Bodenstedt, in Gadenstedt. Der Vorsitzende der Gadenstedter Bauernthinggemeinschaft, Hans-Erich Ex, freute sich sichtlich über die „volle Bude“.

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Ilsedes Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (von links) mit dem Vorsitzenden der Gadenstedter Bauernthinggemeinschaft, Hans-Erich Ex, und dem Gadenstedts Ortsbürgermeister Jürgen Heuer.

Quelle: ag

Diese Traditionsveranstaltung lässt sich im Ort kaum jemand entgehen. Und die Stimmung war wieder von der ersten Sekunde an bestens. Schirmherr der Veranstaltung ist der Ortsrat, der aber bereits vor Jahren die Organisation des Brauchtums an die Bauernthinggemeinschaft Gadenstedt übergeben hat. Deren Vorsitzender ist seit acht Jahren der 71-jährige Hans-Erich Ex, der in diesem Jahr zum letzten Mal durch das rund fünfstündige Programm führte. Er kündigte an, sein Amt als Vorsitzender abzugeben. Die Traditionsversammlung soll aber auch in den nächsten Jahren weitergehen.

„Das Ziel lautet hier: Kommunikation. Wir holen die Menschen einmal im Jahr zusammen an den Tisch“, erklärte Ex. Für ihn dabei das Besondere: „Hier kommt der 90-Jährige auch mit den 30-Jährigen ins Gespräch.“ Gadenstedts Ortsbürgermeister Jürgen Heuer zeigte sich im bunten Anzug und schwarzem Zylinder, in dem er auch seine Festrede hielt. Untermalt mit 44 Fotos sprach er über die Geschichte des Gadenstedter Bauernthings.

„Die ersten ,Einkäufe‘ gab es bereits 1915“, so Heuer. „Nur in den Jahren von 1940 bis 1949 fand der Bauernthing nicht statt.“ In die Bauernthinggemeinschaft Gadenstedt können sich zugezogene Junggesellen, die 30 oder älter sind, sowie Gäste für Beträge ab 50 Euro „einkaufen“. Auch sprach der Ortsbürgermeister über Aktuelles im Ort, unter anderem über die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Gadenstedt. Er befürworte das Vorhaben. „Es ist aber noch nichts entschieden, dazu gibt es vorab noch ein Anliegertreffen.“

Danach trat Ilsedes Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD) an das Mikrofon. Während seiner Rede wies er unter anderem darauf hin, dass die Gemeinde Ilsede in die Ortschaften investieren werde, unter anderem in Kitas, Schulen und auch den Brandschutz. Für die ausgelassene Stimmung bis in die Abendstunden sorgten Liedermacher Wolfgang König-Mönnich aus Klein Ilsede, die Kreischsägen aus Bülten, die Peiner Owl Town Pipe and Drum Band sowie die „Man Group“ aus Gadenstedt.

ag

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