Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Jetzt folgt die Stichwahl: Fründt gegen Bräuer

Ilsede Jetzt folgt die Stichwahl: Fründt gegen Bräuer

Ilsede. Nach der Wahl steht fest: Es gibt noch keinen neuen Bürgermeister für die Gemeinde Ilsede. SPD-Kandidat Otto-Heinz Fründt blieb mit 44,9 Prozent hinter den nötigen 50 Prozent zurück, um im ersten Wahlgang zu gewinnen. Nun tritt er am 26. April in einer Stichwahl gegen den Einzelbewerber Rolf Bräuer an, der 18,9 Prozent der Stimmen erhielt. Die PAZ hörte sich bei den Kandidaten um.

Voriger Artikel
Wahl: Neuer Bürgermeister, Rat und Ortsräte
Nächster Artikel
Pflanzentauschbörse bei Frühlingswetter

Gespannte Blicke im Ilseder Rathaus beim Warten auf das Endergebnis.

„Man musste davon ausgehen, dass es eine Stichwahl geben wird“, sagte Fründt am Wahlabend. Bei sechs Kandidaten sei das abzusehen gewesen. „Mit Rolf Bräuer habe ich durchaus gerechnet.“ Als erschreckend bezeichnete Fründt die Wahlbeteiligung, die bei nur 46 Prozent lag, in einigen Wahllokalen sogar deutlich unter 40 Prozent lag. Er betonte: „Ich werde jetzt die nächsten zwei Wochen weiter Wahlkampf machen und hoffe am 26. April auf eine positive Entscheidung.“

Auch Bräuer bedauerte die niedrige Wahlbeteiligung. Er sagte: „Als parteiloser Einzelbewerber hatte ich mich bei allen Parteien vorgestellt und hatte zumindest bei der CDU das Gefühl, dass mich eine große Mehrheit für den richtigen Kandidaten hält.“ Er kündigte an, weiter um die Wählergunst kämpfen zu wollen - allerdings ohne Plakate. Bräuer: „Über Unterstützung der Parteien, deren Kandidaten nun raus sind, würde ich mich freuen, denn Parteipolitik sollte hier nicht die Hauptrolle spielen.“

Mit 12,9 Prozent landete Michael Baum als parteiunabhängiger Einzelbewerber auf dem dritten Platz. „Ich hatte gehofft, dass es nicht ausgerechnet der dritte Platz wird; das ist wie vierter Platz bei den Olympischen Spielen“, so der Oberger. Trotzdem zeigte er sich mit seinem Ergebnis sehr zufrieden, insbesondere aber auch mit dem Einzelergebnis in Oberg.

Grünen-Kandidatin Monika Berkhan zeigte sich angesichts ihres Ergebnisses von 5,6 Prozent enttäuscht: „Ich hatte schon mit mehr gerechnet und mir zumindest ein zweistelliges Ergebnis gewünscht. Leider war ich wohl nicht so bekannt und mir fehlte auch die Zeit, das zu ändern, indem ich zum Beispiel mehr Wähler zu Hause besucht hätte.“

FDP-Kandidat Holger Flöge gab sich mit seinen 7,4 Prozent zufrieden: „Wenn man bedenkt, dass die FDP bei den letzten Kommunalwahlen in Ilsede und Lahstedt bei rund zwei Prozent lag, dann ist das schon eine deutliche Steigerung.“ Mit einer Stichwahl habe er gerechnet, nicht aber mit Rolf Bräuer als Gegenkandidat. „Er hat im Wahlkampf ja doch eher eigenwillig agiert. Die FDP wird nun entscheiden, ob sie einen der Kandidaten in der Stichwahl unterstützt“, so Flöge.

Christian Gleicher, der mit CDU-Unterstützung als parteiunabhängiger Einzelkandidat angetreten war, bedauerte den Wahlausgang. Er erzielte 10,1 Prozent der Stimmen. „Ich hätte mir mehr erhofft. Überrascht bin ich von dem doch deutlichen Ergebnis für Otto-Heinz Fründt, dem ich dazu gratuliere. Er wird nun vermutlich bei der Stichwahl auch den Sieg einfahren.“

nic

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ilsede

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung