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Inspiration für das Ilseder Hüttengelände

Ilsede Inspiration für das Ilseder Hüttengelände

Ilsede. „Wie wäre es mit ‚Wohnen auf dem Hüttengelände in Ilsede an der Fuhse‘?“, fragt Wilhelm Hilker. Der ehemalige Hohenhamelner Gemeindedirektor, der bei der Stiftung Industriekultur Ilseder Hütte aktiv ist, glaubt: „Was im Ruhrgebiet geht, geht auch in Ilsede.“

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Ein Luftbild des Ilseder Hüttengeländes.

Quelle: oh

Davon überzeugte er sich jüngst auf einer geführten Fahrradexkursion durch das Ruhrgebiet, die er mit Bekannten unternahm.

Die Reise führte von Duisburg nach Oberhausen, weiter über Essen und Gelsenkirchen, bis nach Bochum und Dortmund. Überall besichtigte Hilker ehemalige Industrieflächen, die heute in vielfältiger Weise genutzt werden. Dabei entdeckte er viele Parallelen zum Ilseder Hüttengelände.

Etwa beim Duisburger Innenhafen, in dem in alten Getreidespeichern Wohnraum geschaffen wurde. Eine Idee, die sich vielleicht auch in Ilsede realisieren lassen könnte, meint Hilker: „Vielleicht sollte man in Ilsede auf dem Hüttengelände noch Wohnungen errichten.“

Auch ein Hotel könne in Ilsede auf dem Hüttengelände entstehen, findet er und verweist auf das Tagungshotel Lichthof auf der Zeche Rhein-Elbe, das im Zusammenhang mit den ehemaligen Zechenhäusern entstanden ist.

Weitere Inspiration für das Hüttengelände in Ilsede lieferte der Landschaftspark Duisburg-Nord, in dem Industriekultur und Natur aufeinandertreffen.

Hilker setzt sich dafür ein, den Kugelwasserturm in Ilsede als Landmarke zu erhalten. Für ihn hat dieser Wahrzeichencharakter. „Es gibt keine Broschüre oder Veröffentlichung ohne diesen ‚Blickfang‘“, sagt er und verweist auf das Gasometer in Oberhausen. Auch dieses sollte nach seiner Stilllegung abgerissen werden. „Als Karl Ganser seine Idee im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park vorstellte, den Gasbehälter zu einer begehbaren Landmarke zu machen und den grandiosen Innenraum für kulturelle Zwecke zu nutzen, glaubten die meisten der Geschäftsführer, er hätte den Verstand verloren, kaum jemand glaubte an den Erfolg des Projekts“, schildert Hilker. Inzwischen hätten mehr als 1,5 Millionen Menschen die Ausstellungen im Gasometer besucht.

Hilker sagt: „Obwohl mein persönlicher Einsatz für die Ilseder Hütte fast beendet ist, bleibt das Thema Revitalisierung von Industrieflächen spannend.“

mir

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