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In neun Ortschaften soll es neues Bauland geben

Ilsede In neun Ortschaften soll es neues Bauland geben

Ilsede. Die Gemeinde Ilsede braucht neues Bauland - so die einhellige Meinung der Mitglieder des Ilseder Ausschusses für Umwelt, Planung und Feuerschutz. Sie empfahlen geschlossen die Vorlage, nach der Baugrundstücke in neun Ilseder Orten ausgewiesen werden sollen.

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Das Bild zeigt den symbolischen ersten Spatenstich für das Baugebiet in Groß Lafferde.

Quelle: Archiv

Eine Arbeitsgruppe hat sich mit der Frage befasst, wo neues Bauland ausgewiesen werden könnte. Das Konzept wurde nun im Ausschuss vorgestellt.

Priorität haben bei der Umsetzung laut Hans-Joachim Kloster, Leiter des Fachbereichs Planen, Umwelt und Bauen, die bereits auf den Weg gebrachten Projekte. Darunter fallen das Baugebiet in Groß Lafferde, für das die Grunderschließung mit Baustraße bereits erfolgt ist, die Baugebiete Zitterfeld II in Gadenstedt und Groß Ilsede Nord sowie die Fläche der ehemaligen Zuckerfabrik in Ölsburg , auf der Ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen sollen.

Im Anschluss daran soll Bauland in weiteren Orten entwickelt werden: In Adenstedt stehen zwei Flächen zur Disposition - am Nordwestrand des Ortes nördlich des Amselweges oder aber südlich des Amselweges. „Ein Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan muss über den Ortsrat entwickelt werden“, so Kloster. Gleiches gilt für Münstedt : Die anvisierten Flächen am Südwestrand zwischen Woystgraben und „Lafferder Weg“ befinden sich nicht im Eigentum der Gemeinde.

Auch in Oberg gibt es zwei Varianten: ein neues Baugebiet „Bürgermeister-Ohlms-Straße Nord“ am nordöstlichen Ortsrand oder ein Baugebiet „Ilseder Weg“ im westlichen Bereich. In Bülten gibt es bereits mit dem Bebauungsplan „Hinter den Höfen“ ein Wohngebiet am Südwestrand, für die Realisierung des zweiten Bauabschnittes sind noch Gespräche mit den Grundstückseigentümern notwendig. So auch in Solschen mit dem zweiten Bauabschnitt des Bebauungsplans „Wegelange-Nord“.

Lediglich in Groß Bülten und in Klein Ilsede ist keine weitere Außenentwicklung geplant.

Generell müsse das Ziel verfolgt werden, die beiden bislang noch separaten Flächennutzungspläne der ehemaligen Gemeinden Ilsede und Lahstedt zusammenzuführen. „Derzeit sind in beiden Altgemeinden jeweils weit über 30 Änderungsverfahren durchgeführt worden“, so der Bauamtsleiter.

  • Vertagt wurde der Punkt „Regionales Raumordnungsprogramms für den Großraum Braunschweig“, da es noch Beratungsbedarf in den Fraktionen gibt.

mir

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