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Ilsedes Kugelwasserturm: Abreißen oder sanieren?

Ilsede Ilsedes Kugelwasserturm: Abreißen oder sanieren?

Ilsede. Bei den Ilseder Haushaltsdebatten der letzten Wochen war er der am heftigsten diskutierte Punkt: Der Kugelwasserturm auf dem Ilseder Hüttengelände. Was halten die Bürger von dem vermeintlichen Wahrzeichen Ilsedes: Abreißen oder Sanieren? Die PAZ fragte nach.

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Erhaltungswürdig oder teurer Luxus? Der Kugelwasserturm auf dem Hüttengelände ist laut Experten „mittelfristig einsturzgefährdet“.

Quelle: Andreas Schoring/myheima

Hin und her ging es in der Ilseder Politik in Sachen Kugelwasserturm: Nachdem zunächst Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes (SPD) die Sanierung des maroden, aber denkmalgeschützten Bauwerks vorantrieb und auch durchsetzte, hieß es nach der Nicht-Genehmigung des Haushalts durch den Landkreis plötzlich: Eine Sanierung kann sich Ilsede nicht leisten! Am Ende einer leidenschaftlich geführten Debatte einigten sich die Ratspolitiker der Gemeinde darauf, die Sanierung des rostigen Turms „auf Eis“ zu legen. Was aus ihm wird, ist seitdem offen.

Doch was denken die Bürger aus Ilsede und Lahstedt über die Zukunft des kugelrunden Turms, der in beiden Gemeinden gut sichtbar ist? Die PAZ hörte sich in Ilsede um.

- „Der Kugelwasserturm ist ein Wahrzeichen von Ilsede und sollte deshalb bleiben“, findet die 56-jährige Jutta Koster aus Ölsburg. Sicher ist sie sich aber nicht: „Vielleicht werden die Gelder für den Erhalt ja woanders nötiger gebraucht.“

- Auch der Wolfgang Schenk (65) aus Groß Lafferde spricht sich für den Erhalt aus: „Auf keinen Fall abreißen! In Groß Lafferde haben wir es doch auch geschafft, einen Turm zu erhalten. Womöglich muss sich die Salzgitter-AG als Nachfolgerin der Ilseder Hütte beteiligen.“

- „Der Kugelwasserturm gehört irgendwie zu Ilsede dazu“, findet Jana Koszarek, 28 Jahre alt und ebenfalls aus Groß Lafferde. „Es wäre schade, wenn er abgerissen würde. Mir würde er fehlen, wenn er nicht mehr da wäre. Aber man müsste ihn nutzen.“

- Der gebützige Oberger Dan Sonnenberg (31), der derzeit in Wolfsburg wohnt, sagt: „Mir geht es genauso. Aber ich habe gehört, dass es die Idee gibt, ein Café oder eine Bar hineinzubauen. Das könnte ich mir sehr gut vorstellen und ich würde auch dort hingehen.“

- „Die Gebläsehalle konnte doch auch erhalten bleiben!“, erinnert die 21-jährige Katharina Meirich aus Ilsede. „Der Wasserturm sollte stehen bleiben, um daran zu erinnern, was Ilsede und die Umgebung über Generationen geprägt hat.“

Was sagen die PAZ-Leser? Soll der Kugelwasserturm abgerissen oder saniert werden? Auf der Startseite dieser Homepage haben Sie die Möglichkeit über die Frage abzustimmen.

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