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Ilseder erlebten Märchen aus 1001 Nacht

Ilsede Ilseder erlebten Märchen aus 1001 Nacht

Ilsede. Von dem Zauber aus 1001 Nacht berichtet Diakon Wolfgang Miosga: Er führte eine Ilseder Reisegruppe auf eine Studienreise ins zauberhafte Marokko.

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Abenteuer Marokko: Ob auf dem „Wüstenschiff“ oder zwischen den Gauklern, Akrobaten und Märchenerzählern – für die Ilseder brachte die Reise viele bleibende Erinnerungen.

Quelle: oh

„Einzigartig ist die eigenwillige Landschaft zwischen dem Atlas-Gebirge, der Wüste Sahara und dem Atlantik“, sagt Miosga über das nordafrikanische Land. „Mächtige Paläste, Türme, Wehrmauern und Moscheen prägen die sagenumwobenen Königsstädte. In den winkeligen Gassen der Altstädte oder auf den geschäftigen Basaren und typischen Märkten mit dem bunten Treiben erlebten wir das faszinierende Flair des arabischen Königreiches!“

Ein Höhepunkt der Reise war die Stadtbesichtigung des Unesco-Weltkulturerbes Marrakesch. „Die ‚Perle des Südens‘ ist eine pulsierende orientalische Metropole mit unwiderstehlicher Faszination“, so der Ilseder. „Wir besichtigten unter anderem die Koutoubija-Moschee mit dem 69 Meter hohen Minarett, ein Meisterwerk maurischer Architektur und Wahrzeichen der Stadt.“ Doch allein die Atmosphäre auf dem Platz Djemmaa el Fna lohne den Besuch, so Miosga. „Dort findet jeden Tag aufs Neue ein faszinierendes Freiluft-Varieté statt: Gaukler, Akrobaten, Märchenerzähler, Schlangenbeschwörer, Musikanten und andere Spielleute stellen hier ihre Künste zur Schau. Und mit einbrechender Dämmerung verwandeln brodelnde Garküchen den Platz in ein riesiges Straßenrestaurant.“

Die größte Stadt des Landes und drittgrößte Afrikas war natürlich ebenfalls ein Reiseziel: Casablanca. „Das interessanteste Monument ist die wunderschöne neue Hassan-II-Moschee, ein unglaublich eindrucksvolles Bauwerk, das mit Stelzen in den Atlantik gebaut wurde und dessen 200 Meter hohes Minarett 40 Kilometer weit einen Laserstrahl Richtung Mekka ausstrahlt.“

Neben der Königsstadt Meknès mit ihren berühmten Bauwerken und der Metropole erkundeten die Ilseder auch die älteste der vier Königsstädte Marokkos, die Stadt Fès. „Sie gilt als geistiges und geistliches Zentrum des Landes“, erklärt Miosga. Bei einem ganztägigen Stadtrundgang durch die Gassen der Altstadt aus dem 9. Jahrhundert besichtigen die Ilseder das Tor „Bab Boujeloud“ und die Karaouyine-Moschee, das wohl bedeutendste Bauwerk von Fès. Zudem habe das Viertel der Gerber und Färber unvergessene Eindrücke hinterlassen, berichtet der Ilseder.

„Immer wieder fantastisch ist der landschaftliche Kontrast, der sich auf der Fahrt über den Mittleren und Hohen Atlas sowie durch das Flusstal des Ziz in den Süden Marokkos offenbart“, erzählt der Diakon. „Hier liegen die exotischsten Landschaften Marokkos.“ Ein Ziel war etwa Azrou, ein alter Handelsplatz im Siedlungsgebiet der Berber, auf 1250 Meter Höhe im Mittleren Atlas gelegen, oder auch Ifrane und Midelt, die in 1500 Meter Höhe malerisch am Djebel Ayachi gelegene Kleinstadt. „Wir besuchten das Kloster der Franziskaner Notre Dame de l’ Atlas“, erzählt Miosga. „Beim Gespräch mit einem Pater wurde uns gesagt, dass sie für alle Menschen da sind. Die Konfession spielt keine Rolle. Er erzählte uns, dass sie vorher in Algerien tätig waren. Dort hatte man sieben Mitbrüder erschossen. Hier leben sie nun in Frieden.“

Neben den historischen Städten und persönlichen Begegnungen habe vor allem besagte Landschaft die Ilseder begeistert. Etwa das Erg Chebbi, das größte Sanddünengebiet des Landes, das sich über rund 30 Kilometer Länge erstreckt, wo ein Kamelritt in der Wüste für viel Spaß sorgte. Oder die Fahrt durch die Todra-Schlucht, eine Gegend zwischen 300 Meter hohen, fast senkrechten Felsen, karger Mondlandschaft und blühenden Oleandersträuchern.

Doch auch zum Entspannen war reichlich Zeit: „Besonders haben wir die letzten Tage in Marokko verbracht, die Zeit ließen, das Erlebte zu verarbeiten, die Sonne, das Meer, die wunderschöne Unterkunft und das marokkanische Essen in vollen Zügen zu genießen“, so Miosga. Bei vielen Teilnehmern wird die Erinnerung an orientalische Cafés, die unendliche Weite der Bergwelt, Jahrhunderte alte Städte und die freundlichen Menschen bleiben: Der Besuch habe das Märchen von 1001 Nacht Wirklichkeit werden lassen, resümierte ein Ilseder am Ende der Reise.

sip

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