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Ilseder entdeckten Bienen und Barock-Orgel

Ilsede Ilseder entdeckten Bienen und Barock-Orgel

Ilsede. Auf Entdeckungsreise zu Zielen in Südostniedersachsen nach Grauhof, Mechtshausen und Sehlde gingen jetzt 51 Mitglieder und Freunde des Kulturvereins Ilsede.

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Die Reisegruppe des Ilseder Kulturvereins.

Am Anfang der von Wolfgang Fery geplanten und geleiteten Besichtigungstour stand zunächst eine Führung durch die Stiftskirche St. Georg in Grauhof, einem Ortsteil von Goslar. Sie wurde 1711 bis 1714 nach Plänen des italienischen Baumeisters Francesco Mitta errichtet, erklärte Fery. Besondere Bedeutung habe die barocke Orgel, ein Meisterwerk des berühmten Orgelbauers Christoph Treutmann, der diese in den Jahren 1734 bis 1737 geschaffen hat. „Sie gehört zu den schönsten und größten Barockorgeln Norddeutschlands“, so Fery. Ein kleines Orgelkonzert des Organisten gab den Kulturfreunden einen ersten Eindruck auf den alljährlich stattfindenden Grauhofer Orgelsommer im Juli und August.

Weiterer Besichtigungspunkt in Grauhof war die dortige Kloster-Imkerei. Wissenswertes über die fleißigen Insekten und darüber, wie unter den geistlichen Händen hier Honig entsteht erfuhren die Ilseder. Etwa, dass die Bienen nicht nur wichtig sind, weil sie wertvollen Honig liefern, sondern sie bestäuben Nutz- und Wildpflanzen und sind dadurch ein wesentliches Bindeglied in vielen natürlichen Lebensgemeinschaften.

Nächstes Reiseziel war das Wilhelm-Busch-Haus in Mechtshausen. In dem malerisch gelegenen Dorf im Harzvorland verbrachte Wilhelm Busch seine zehn letzten Lebensjahre bis 1908 im Hause seines Neffen. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Gedichte, die in den Sammlungen „Zu guter Letzt“ und „Schein und Sein“ veröffentlicht wurden. Ein Besuch der Grabstätte Wilhelm Buschs auf dem nahegelegenen Friedhof schloss den Aufenthalt in Mechtshausen ab.

Zum Abschluss der Entdeckungsreise stand ein Besuch mit Führung in der evangelischen Kirche in Sehlde an der Innerste auf dem Programm. „Die Kirche wurde 1702 erbaut, ihre Orgel stammt aus dem Jahre 1749“, so Fery. Besondere Beachtung erlangte sie durch die Freilegung bedeutender Wandmalereien, die erst 2007 entdeckt wurden. Mit dem Skalpell entfernten Experten sieben Farbschichten von dem Gemäuer, unter denen sich barocke Ornamente, Engelsgestalten und biblische Darstellungen offenbarten. „Ein echter Schatz“, befanden die Besucher. Beeindruckt von den vielen Entdeckungen kehrten die Kulturfreunde nach Ilsede und Peine zurück.

sip

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