Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Ilseder Spendensammlerinnen sind wieder unterwegs

Ilsede Ilseder Spendensammlerinnen sind wieder unterwegs

Ilsede. Ab heute klingeln sie wieder an Ihrer Haustür, wie jedes Jahr: Die fleißigen Spendensammlerinnen von der Caritas sind jetzt in Peine und dem Landkreis unterwegs, um für Menschen in Not Spenden zu sammeln.

Voriger Artikel
Ilseder Realschüler wählten wie die Erwachsenen
Nächster Artikel
Ölsburger Indianer zeigten ihr Können

Gerhard Nolte freut sich über die fleißigen Spendensammlerinnen: Ingrid Starke (v.l.), Annemarie Förster, Ingeburg Kawik, Petra Reinsch und Edeltraud Rubel und viele andere sammeln ab heute für die Caritas.

Quelle: hui

„Die Lebenswirklichkeit der Familien“ lautet das diesjährige Schwerpunktthema, zu dem gesammelt wird. Die Caritas verwendet das Geld vorrangig für Bildungsmaßnahmen für die Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen, jungen Schulabbrechern - beispielsweise zur Erlangung des Hauptschulabschlusses - und für weitere familienrelevante Hilfsangebote. 40 Prozent der Sammlung bleibt zudem in der Ilseder St.-Bernward-Gemeinde.

Spendenwillige können einen Überweisungsträger zugunsten der Caritas ausfüllen. Oder aber schon einmal einen passenden Betrag bereit legen, falls die Sammlerinnen direkt vor der Tür stehen.

In der katholischen Kirchengemeinde Ilsede gibt es 21 Damen, die sich nicht scheuen, einmal im Jahr im Dienst der guten Sache Klinken zu putzen. Der Einsatz lohnt sich: Von den rund 10000 Euro, die bei der Aktion im gesamten Peiner Raum zusammenkommen, sind allein die Ilsederinnen mit fast der Hälfte beteiligt. Scheu, einfach so an fremden Türen zu klingeln, kennen sie nicht. „Hier auf dem Dorf kennen wir uns doch alle, und man ist ja auch als Botschafter einer guten Sache unterwegs“, sagt Annemarie Förster.

„Man trifft dann auch Menschen, die man das ganze Jahr nicht gesehen hat, und freut sich, denn es gibt viel zu erzählen“, sagt Ingeburg Kawik. Ingrid Stärke nimmt sich für solche Begegnungen bewusst Zeit und bleibt auf einen Kaffee oder zwei. „Man schafft dann vielleicht an einem ganzen Nachmittag nur zwei Adressen, aber das muss drin sein!“ Gerhard Nolte vom Caritasverband meint, diese Von-Tür-zu-Tür-Sammelaktion breche ein wenig die auch auf dem Land zunehmende Einsamkeit und Isolation auf. „Viele Ältere leben allein und bekommen nicht viel Besuch, da ist das eine willkommene Abwechslung“, sagt Nolte. Manchmal zählen auch direkte Erfahrungen: „Ich hatte einen großzügigen Spender, der erzählt hat, dass ihm die Caritas auch einmal geholfen hat“, erinnert sich Petra Reinsch.

„Die meisten geben einen oder zwei Euro, aber manchmal auch Scheine, dann freut man sich besonders“, erklärt Annemarie Förster. Wer um etwas bittet, muss auch mit Ablehnungen rechnen, aber damit kommen die erfahrenen Sammlerinnen gut klar. „Fadenscheinige Argumente ziehen bei ihnen allerdings nicht: „Wenn die Leute erzählen, sie hätten nur große Scheine, dann sage ich immer, ich kann auch gerne wechseln“, berichtet Edeltraud Rubel. „Oder sie können gern auch einen Schein geben, dann stelle ich eine Spendenquittung aus.“

hui

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung