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Ilseder Politiker loten Einsparpotenziale aus

Ilsede Ilseder Politiker loten Einsparpotenziale aus

Ilsede. Abermals ist die angespannte Haushaltslage Thema einer nichtöffentlichen Sitzung des Ilseder Finanzausschusses am morgigen Donnerstag. Die Ratsfraktionen wollen dann erneut Sparpotenziale ausloten - auch unpopuläre Entscheidungen sollen diskutiert werden.

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Über Einsparpotenziale diskutiert die Ilseder Politik. Auf der Tagesordnung dabei: Der Kugelwasserturm, das Freibad (Bild unten) und die Personalsituation im Rathaus (Bild).

Bereits im Juli dieses Jahres gab es eine Haushaltsklausur hinter verschlossenen Türen - und seitdem hat sich die finanzielle Lage nicht verbessert. So sieht der aktuelle Haushaltsentwurf ein Defizit von 1,28 Millionen Euro vor, zudem scheint eine geldbringende Fusion mit Lahstedt immer unwahrscheinlicher. „Wir wollen deshalb nochmals ergebnisoffen über alle Einsparmöglichkeiten sprechen“, sagt der Ausschussvorsitzende Peter Sindt. Sicherlich würde dabei auch wieder über die Themen Kugelwasserturm und Freibadfinanzierung diskutiert werden, glaubt der Sozialdemokrat.

Die Zukunft des baufälligen Kugelwasserturms spaltet seit Monaten die Ilseder Politik. Die Opposition lehnte den Erhalt des Wahrzeichens ab, da sie eine finanzielle Belastung der Gemeinde fürchtete, große Teile der Mehrheitsgruppe aus SPD und Grünen sprachen sich immer wieder für eine Sanierung des Turms aus. Zuletzt hatte Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes (SPD) erklärt, dass es mit Zuschüssen der Deutschen Stiftung Denkmalpflege eventuell möglich sei, in einem ersten Schritt den Turm ohne Gemeindegeld per Laser-Verfahren vom Rost zu befreien.

Und genau diesen ersten Schritt fürchtet die Opposition. „Wenn wir erst in die Sanierung des Turms einsteigen, kommen wir da so schnell nicht mehr raus. Dann sind wir unter Zugzwang“, sagt CDU-Finanzexperte Andreas Leinz. „Wir werden nur einer Sanierung ohne jegliche finanzielle Beteiligung der Gemeinde zustimmen.“ Der Christdemokrat unterstreicht jedoch, dass er bei der nichtöffentlichen Sitzung eine völlig offene Diskussion „ohne ideelle Scheuklappen“ führen wolle. Dabei werde es auch um Personalfragen gehen.

Bereits während einer Ratssitzung im Juli hatte Leinz die Auslotung von Einsparpotenzialen innerhalb der Verwaltung gefordert - und damit Unverständnis von Bürgermeister Brandes geerntet. Es seien in den vergangenen Jahren bereits etliche Stellen abgebaut worden, sodass es kaum noch Spielraum gebe. Und so begrüßt Brandes zwar die Extra-Sitzung des Finanzausschusses, warnt jedoch vor zu großen Erwartungen. „Seit 15 Jahren betreiben wir in Ilsede Haushaltskonsolidierung - aber irgendwann ist dann halt auch mal auskonsolidiert“, sagt der Verwaltungs-Chef. mu

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