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Ilseder Politiker begrüßen den Lahstedter Verhandlungsbeschluss in Sachen Fusion

Ilsede Ilseder Politiker begrüßen den Lahstedter Verhandlungsbeschluss in Sachen Fusion

Ilsede. Durchweg positive Reaktionen gibt es aus der Ilseder Politik auf den mehrheitlichen Lahstedter Ratsbeschluss, mit der Nachbargemeinde Fusionsverhandlungen zu führen. Gemischte Reaktionen gibt es auf die Forderung der Lahstedter nach einer längeren Zeitschiene bis zur Umsetzung der Fusion - bislang war hier Anfang 2015 angedacht. Die PAZ hat bei den Ratsfraktionen und dem Bürgermeister in Ilsede nachgefragt.

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Die mögliche Fusion zwischen Ilsede und Lahstedt wird auch von der PAZ seit Jahren begleitet.

„Ich freue mich sehr über diese Entscheidung“, sagt Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes (SPD), der auch als Zuschauer an der Sitzung des Lahstedter Rates teilgenommen hatte. Wichtig sei nun auch, die Bevölkerung zu informieren - er habe jedoch nie den Eindruck gehabt, dass die Ilseder einer Fusion kritisch gegenüber stehen würden.

Auch Sozialdemokratin Marita Heuer wertet das Votum des Lahstedter Rates positiv und blickt zuversichtlich auf die nun anstehenden Fusionsgespräche. „Wenn wir weiter so vertrauensvoll zusammenarbeiten wie bei den Sondierungsgesprächen, werden wir uns sicherlich schnell einigen“, erklärt die Ilseder Ratsfrau. Wichtig sei auch gewesen, dass der Rat mit breiter Mehrheit die Entscheidung getroffen habe. „Das ist ein wichtiges Signal in Richtung des Landtages, der ja letztlich über eine Fusion abstimmt“, so Heuer.

Markus Seelis (CDU) begrüßt den Beschluss der Lahstedter. Zu der geforderten längeren Zeitspanne sagt er: „Wir reden seit acht Jahren über die Fusion und haben viele Gemeinsamkeiten. Im Sinne der Bürger sollten wir die Zeitspanne zwischen der dann getroffenen Fusions-Entscheidung im Mai und der Umsetzung nicht zu lange hinziehen.“

Dies sieht auch Ilse Schulz von den Freien Bürgern Ilsede (FBI) so. „Die Fakten liegen doch auf dem Tisch, eine weitere Verzögerung kann auch eine Menge Geld kosten“, sagt Schulz, die die Entscheidung in Lahstedt ansonsten jedoch positiv bewertet. „Wir stehen seit zehn Jahren für eine Fusion der beiden Gemeinden und freuen uns jetzt, dass die Tür zu einem Zusammenschluss nun offensteht.“

„Die breite Mehrheit, auf der die Entscheidung in Lahstedt fußt, ist wirklich begrüßenswert und war vor einem Jahr so nicht zu erwarten“, sagt Grünen-Politiker Jürgen Basedow-Clark. „Jetzt sind wir einen wichtigen Schritt weiter.“ Dass Lahstedt „etwas auf die Bremse“ trete, sei nicht weiter schlimm, so der Grüne. „Es muss genügend Platz dafür sein, die Bürger mitzunehmen.“ Dass es aber auch Verhandlungs-Gegenstimmen in Lahstedt gegeben hat, störe ihn nicht. „Es gibt nie 100 Prozent“, kommentiert er.

Für Holger Flöge (FDP) kam der Beschluss auch nicht überraschend. „Weitere Verzögerungen würden uns jedoch etwa 20 000 Euro Zinsen im Monat kosten“, sagt der Ilseder Ratsherr. Er hofft deshalb auf zügige Verhandlungen und Entscheidungen.

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