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Ilsede schafft den Haushaltsausgleich

Ilsede Ilsede schafft den Haushaltsausgleich

Ilsede. Und schon wieder schwarze Zahlen: Wenn auch nur mit einem knappen Plus, schafft es die Gemeinde Ilsede, einen ausgeglichenen Haushaltsplan für das Jahr 2016 vorzulegen. Allerdings ist der Kreditbedarf mit rund 9 Millionen Euro hoch.

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Knappe Kasse: Ilsede schafft den Haushaltsausgleich – wenn auch nur mit 100 Euro im Plus.

Quelle: Nancy Heusel

Rund 9 Millionen Euro plant die Verwaltung aufzunehmen - Geld, das neben der geplanten Zentralkläranlage in Gadenstedt auch in eine Flüchtlingsunterkunft und einen Kindergartenanbau fließen soll.

„Wir haben einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt mit einem Volumen von rund 29 Millionen Euro“, teilte Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD) mit, der am Montag seine Arbeit im Ilseder Rathaus wieder aufgenommen hat. „Und wie in 2015 haben wir ein kleines Plus von genau 100 Euro.“ Jedoch müsse bedingt durch eine höhere Steuerkraft davon ausgegangen werden, dass es zu einem Rückgang der Schlüsselzuweisungen durch das Land komme. Dies könne aber voraussichtlich unter anderem durch Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer aufgefangen werden.

Für 2016 sind zahlreiche Projekte geplant: Größter Punkt ist dabei der Bau der Zentralkläranlage in Gadenstedt für 5,6 Millionen Euro, der komplett über Kredite finanziert werden soll. Darüber hinaus will Bürgermeister Fründt dem Rat vorschlagen, weitere 1,5 Millionen Euro für den Ankauf oder Bau einer Flüchtlingsunterkunft bereitzustellen. „Damit wir handlungsfähig bleiben, wenn es erforderlich ist“, begründet der Verwaltungschef. Auch dieses Geld soll über einen Kredit abgedeckt werden. Und auch einen Anbau an den Ölsburger Kindergarten will Fründt im Rat zur Diskussion stellen. Hintergrund seien „massive Probleme mit den Räumlichkeiten“ - in der Einrichtung in kirchlicher Trägerschaft soll eine integrative Gruppe eingerichtet werden. Hierfür stehe Geld - rund 680 000 Euro - aus Bundesmitteln zur Verfügung, aber auch die Gemeinde müsse noch Geld in die Hand nehmen.

Darüber hinaus sind Investitionen in Höhe von 3,1 Millionen Euro vorgesehen, von denen 1,9 Millionen über Kredite finanziert werden sollen. Darunter fallen etwa der fortgesetzte Umbau der Grundschule Oberg (420 000 Euro) sowie die Investition von 100 000 Euro in das Asylbewerberheim in Groß Lafferde.

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