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Ilsede reagiert verhalten auf Freibad-Vorstoß

Ilsede Ilsede reagiert verhalten auf Freibad-Vorstoß

Ilsede. Überrascht zeigten sich einige Ilseder Ratsmitglieder über den Lahstedter Vorstoß in Sachen Freibad-Sanierung. Der Oberger Sozialdemokrat Manfred Tinius hatte gestern in der PAZ die Idee vorgestellt, für etwa 80000 Euro eine energiesparende Plane anzuschaffen. Der Lahstedter hoffte dabei auf Unterstützung aus Ilsede. Doch die Nachbarn reagieren verhalten - aber nicht prinzipiell ablehnend.

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Die Ilseder Ratspolitiker reagierten überrascht auf den Freibad-Vorstoß aus Lahstedt

„Wir wundern uns schon ein wenig über den Zeitpunkt dieser Initiative“, bringt Christdemokrat Marcus Seelis die Haltung vieler seiner Ilseder Ratskollegen auf den Punkt. Für Irritationen sorge dabei, dass beide Gemeinden gerade den Weg der Eigenentschuldung gehen und außerdem beiden Gemeinden den gemeinsamen Zweckverband, der das Freibad betreibt, aufgekündigt haben. „In dieser Übergangsphase werden wir uns deshalb nicht mit ungeplanten Ausgaben beschäftigen“, erteilt der Christdemokrat einer Beteiligung an den Kosten vorerst eine Absage. Allerdings schlägt er die Tür nicht ganz zu: „Während der Haushaltsdebatte 2014 können wir uns innerhalb einer Gesamtlösung aber darüber unterhalten“, sagt Seelis.

Auch Horst Meldau von den Freien Bürger Ilsede zeigt sich leicht irritiert von den Tinius-Plänen. „Die ablehnende Haltung der Lahstedter Politik zu einer Fusion, sowie die zuerst von Lahstedt ausgesprochene Kündigung des Zweckverbandes haben die Zukunft des Freibades auf den Prüfstand gehoben“, erklärt der Groß Bültener. „Neue, gemeinsame Investitionen können frühestens getätigt werden, wenn die zukünftige Zusammenarbeit beider Gemeinden, geklärt und vertraglich festgeschrieben ist. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad. Alles andere ist weder politisch noch wirtschaftlich vertretbar.“

Sozialdemokratin Marita Heuer von der SPD/Grüne-Mehrheitsgruppe lehnt eine Beteiligung an den Kosten ebenfalls nicht pauschal ab, will jedoch zunächst Gespräche mit den Nachbarn führen. Denn von einer Eiszeit zwischen den beiden Kommunen, wie einige schon hinter vorgehaltener Hand gemunkelt hatten, wolle sie nichts wissen. „Es gibt keine verhärteten Fronten zwischen Lahstedt und Ilsede. Die Politiker beider Gemeinden haben eine Verantwortung für das Gemeinwohl und werden dieser auch nachkommen“, sagt die Klein Ilsederin.

Genervt zeigt sich Heuer von der Tatsache, dass die Freibad-Debatte oft mit der Zukunft des sanierungsbedürftigen Kugelwasserturms in Verbindung gebracht werde. „Diese beiden Dinge muss man trennen“, sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende im Ilseder Rat. „Und außerdem bleibt es dabei: Die Gemeinde wird sich an einer etwaigen Sanierung lediglich mit einer Summe in Höhe der ansonsten anstehenden Abrisskosten beteiligen - mit keinem Cent mehr.“

mu

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