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Ilsede: Wilfried Thöne feiert 80. Geburtstag

Ehemaliger Gemeindedirektor Ilsede: Wilfried Thöne feiert 80. Geburtstag

Wilfrid Thöne ist ein Groß Ilseder Original. Er ist in dem Ort nicht nur geboren und aufgewachsen, er war auch lange Zeit Gemeindedirektor in Ilsede und war in mehreren ortsansässigen Vereinen aktiv. Nun feiert er seinen 80. Geburtstag.

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Wilfrid Thöne mit der Chronik von Groß Ilsede, an der er mitgearbeitet hat.

Quelle: Dennis Nobbe

Groß Ilsede. Geboren wurde Wilfrid Thöne am 8. Januar 1937 auf genau dem Grundstück in Groß Ilsede, auf dem er heute noch zusammen mit seiner Frau lebt - nur das Haus ist neu. 1954 begann er seine Lehre als Verwaltungsangestellter beim Landkreis Peine, bis 1968 war er dort tätig.

Am 1. Oktober 1968 wurde er dann Gemeindedirektor. „Damals war Groß Ilsede noch eine eigenständige Gemeinde, und zwar bis 1971 - dann kam die Gemeinde Ilsede, und ich wurde stellvertretender Gemeindedirektor“, sagt Thöne, der sich noch genau an die Daten erinnert. So auch daran, dass er von 1988 bis 1997 Gemeindedirektor in Ilsede war. „Dann musste ich mich aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand verabschieden“, erklärt er.

Als besonders schön hat Thöne die Beziehungen zu den Partnerschaftsgemeinden in Belgien (Asse) und Brandenburg (Luckau) in Erinnerung. Neben seinem Beruf gründete er 1979 den Kulturverein in Groß Ilsede mit. Als jemand, der sich außerdem dem Sport verschrieben hat - unter anderem war Thöne im Kreissportbund aktiv und spielte 40 Jahre lang Fußball - war ihm der Bau des Stadions ins Groß Ilsede eine Herzensangelegenheit. „1972 wurde es eingeweiht, bei einem der A-Jugend-Spiele war sogar Franz Beckenbauer zu Gast“, erinnert sich Thöne.

Übrigens war er der letzte Gemeindedirektor in Ilsede, 1997 sagte er noch in einem PAZ-Interview, dass er nichts von einem hauptamtlichen Bürgermeister halte. „Bei der Fülle von verwaltungsrechtlichen Dingen ist es kaum machbar, gleichzeitig auch die Gemeinde zu repräsentieren“, hieß es damals. Rückblickend darauf sagt er heute lachend: „Nun ja, das waren eben noch andere Zeiten vor 20 Jahren.“

Auch im Ruhestand ist der Groß Ilseder nicht untätig: Unter anderem gingen seine Frau und er viel wandern und reisten. „Wir haben Freunde in Kanada, die wir ab und zu besuchen“, sagt er. Außerdem arbeitete er an der 2003 erschienenen Chronik von Groß Ilsede mit. „Wandern gehe ich übrigens heute noch ab und zu, zum Beispiel war ich mit meinem Enkel letztes und vorletztes Jahr auf dem Brocken“, erklärt Thöne.

Zur seiner Geburtstagsfeier hat er 55 Freunde, Verwandte und Bekannte eingeladen - darunter Ilsedes Bürgermeister Otto-Heinz Fründt, den Thöne und sein Vorgänger Karl-Heinz Niemeyer einst bei der Verwaltung ausbildeten. Einige Tage darauf gibt es eine weitere Feier mit Vertretern von Vereinen, Politik und Kirche geplant. Wilfrid Thöne gehört eben zu Groß Ilsede dazu.

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