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Ilsede: Michael Take ist seit einem Jahr im Amt

Vertreter des Bürgermeisters blickt zurück Ilsede: Michael Take ist seit einem Jahr im Amt

Seit einem Jahr ist Michael Take nun Fachbereichsleiter für Zentrale Dienste und Finanzen und allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters in der Gemeinde Ilsede: „Die Zeit ist geflogen“, stellt Take fest. „Ich habe noch nie soviel gearbeitet wie in den vergangenen zwölf Monaten, aber es macht mir Spaß.“

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Michael Take in seinem Büro im Rathaus in Groß Ilsede:

Quelle: Warzecha

Groß Ilsede. Im Ilseder Rathaus wurde Take, der in Vöhrum aufgewachsen ist, in Hannover studierte und dort einige Jahre auch im Rechnungsprüfungsamt tätig war, herzlich aufgenommen. Und die Arbeit ließ nicht lange auf sich warten, da die Fusion der Gemeinden Lahstedt und Ilsede noch ihre Nachwirkungen zeige.

„Vor allem liegengebliebene Jahresabschlüsse mussten erledigt werden“, zieht Take ein Zwischenfazit - das sei eine zeitintensive Aufgabe und ein entsprechender Schwerpunkt.

„Etwa 70 Prozent meiner Aufgaben im letzten Jahr waren Vergangenheitsbewältigungen“, rechnet Take vor. Der Grund dafür sei die schnelle Fusion der zwei Gemeinden. „Wenn sich Gemeinden entscheiden zu fusionieren, dann gibt es Gespräche und Strategien, wie die Fusion zustande gebracht wird - ein Zusammenschluss bedarf dann optimalerweise einer gemeinsamen und angemessenen Vorbereitungszeit“, erklärt der Fachbereichsleiter. „Hier musste es schnell gehen, deswegen wirkt die Fusion immer noch in diesen Ausmaßen nach.“ So gelte es auch noch, die Zusammenarbeit des nun großen Rathauses zu verbessern. „Sowohl in der Kommunikation nach außen als auch intern“, findet Take. „Es entstehen an vielen Stellen Reibungsverluste“, sagt Take - etwa durch die Ausgliederung des Baubereichs in der Außenstelle in Gadenstedt.

Mittelfristig würde Take es begrüßen, wenn alle Mitarbeiter in einem Gebäude untergebracht werden könnten. Andere Dinge genießen aber definitiv eine höhere Priorität. „Es gilt, die Chancen, die durch eine Fusion entstehen, nun auch zu nutzen“, findet Take, der darauf anspielt, dass mehr Gemeinsamkeit herrschen solle. Oftmals erkenne er noch gewisse Konkurrenzgedanken zwischen Vertretern der jeweiligen Alt-Gemeinden. „Die entscheidende Frage muss lauten: Wo wollen wir hin?“, so Take, der sich als „Ilseder“ bezeichnet, denn: „Ich bin mittlerweile auch in der Gemeinde heimisch geworden.“

Digitales Rathaus

Ein Ziel ist auch die Digitalisierung des Rathauses. „Gewisse Dienstleistungen sollen auch online abrufbar sein“, so Take, etwa die Verfügbarkeit von Formularen. Es soll also eine Art „digitales Rathaus“ entstehen. „Derzeit erarbeiten wir entsprechende Konzepte, die hoffentlich bald auf den Weg gebracht werden können.“

jaw

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