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Hüttengelände: Kreis plant Hallen für Flüchtlinge

Ilsede Hüttengelände: Kreis plant Hallen für Flüchtlinge

Groß Ilsede. Die Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge im Peiner Land mit einer Kapazität von rund 500 Plätzen wird bis ins kommende Jahr benötigt. Um das zu gewährleisten, spielt der Landkreis mit dem Gedanken, auf dem Ilseder Hüttengelände weitere Hallen zu errichten, wie Kreisbaurat Wolfgang Gemba bei der Info-Veranstaltung in Ilsede erklärte.

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Blick auf das Ilseder Hüttengelände mit Gebläsehalle: Auf der Fläche hinter der Halle könnten weitere Unterkünfte entstehen.

Quelle: ab

Die konkreten Pläne sollen am 9. Dezember dem Kreis-Ausschuss vorgestellt werden. Dabei geht es laut Gemba um fünf bis sieben Hallen mit einer Kapazität für bis zu 600 Menschen, die auf dem Gelände möglicherweise errichtet werden sollen. Kreis-Sprecher Henrik Kühn sagte: „Damit könnte auch die Gebläsehalle entlastet und wieder von der Öffentlichkeit genutzt werden.“

Endgültig stehen die Pläne aber noch nicht, weil unklar ist, wie viele Plätze künftig benötigt werden. Aktuell geht der Landkreis davon aus, dass zusätzlich zu den bisher geschaffenen 500 Plätzen keine weiteren benötigt werden. Der Bedarf an den vorhandenen Plätze werde aber bis ins kommende Jahr reichen. Das Ziel lautet, die Kommunen im ersten Halbjahr 2016 entsprechend zu entlasten.

Im Moment ist die Gebläsehalle mit 323 Personen belegt. Insgesamt wurden mittlerweile 905 Personen bei zehn Zuweisungen erfasst. Die nächste Zuweisung ist für heute mit 100 ankommenden Flüchtlingen vorgesehen.

Für die Planungen setzte Gemba voraus, dass vorher diverse Punkte geklärt werden müssen. Zum einen die Kostenfrage: Bevor vom Land keine Bestätigung der Finanzierung vorliege, werde es keine Bauabschnitte geben. Zudem müsste geklärt werden wie lange die Gebläsehalle als Erstaufnahmestätte bestehen bleiben soll.

Gemba sagte: „Wir müssen mit Vernunft an die ganze Situation herangehen.“ Er sehe die Zukunft zur Unterbringung von Flüchtlingen eher im sozialen Wohnungsbau, für Gemba ist das eine Überlegung wert. Planungen vom Landkreis gibt es dazu aber noch nicht. Für Gemba aber ein reizvolles Thema, denn außerdem könne durch „Architektur gute Voraussetzungen für Integration geliefert werden“.

 pif/jaw

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